‘Fußball’

Brennerpass Bundesliga 2014 /2015 (8)

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SPIELTAG 8

Bayern – Bremen 6:0 (4:0)
Zum Thema Thiago: Himmelherrgottfickscheißenochmal. Zurück zum Spieltag.
Ich hab ja neulich seit Jahren wieder mal eine Bundesliga-Saison auf der PS3 angespielt, leider auch meine letzte, da die Konsole vor zehn Minuten ihren zweiten YLOD (yellow light of death) verzeichnet hat. Auf jeden Fall hat diese Saison, in der ich die Allmacht meines Kaders in der PS3-Liga beklagt habe, den Sprung von der Virtualität in die Realität geschafft. Bayern spielt nicht in der Bundesliga, es spielt auf der Konsole und die KI ist ein Krüppel. Das mag sich mit den nächsten Update auch wieder ändern, aber momentan hat Pep Guardiola eine lackierte und geölte Spielmaschine auf dem Platz, der nicht beizukommen ist. Und wenn jetzt jemand meckert, weil ihm Bayern gelegentlich zu pragmatisch ist und zu wenig Barca, dann sei daran erinnert, wie sich letztes Jahr noch die Beschwerden über das Ballgeschiebe gehäuft haben. Jetzt geht es wieder steiler über die Außen und länger durch die Mitte. In der Bundesliga hat Pep Guardiola den Pragmatismus seinem Arsenal hinzugefügt und das sind doch schlechte Nachrichten für jeden zukünftigen Bayerngegner. Das Spiel ist allerdings immer noch “Jazz” verglichen mit dem Heavy Rock von Madrid, sagt Alonso am Wochenende im SZ-Interview und man mag sich gar nicht ausmalen, was passiert wenn zu Ballbesitz und Pragmatismus jetzt auch noch die kalte Wut eines Mourinho dazukäme. Das Spiel war durchaus amüsant, wenn man kein Bremen-Fan ist. Allein die lustige Freistoß-Gaudi war schon das Sky-Abo wert. Müllers Laufweg vor Alonsos Schuss hätte selbst den Minotaurus in die Irre geführt. Sonst noch verhaltensauffällig: Torjäger Lahm, der Schiedsrichter und eine Bremer Mannschaft, die statt Gegenwehr Verständnis für die Offensive der Bayern gezeigt hat. Ob Fans und das demnächst neue Präsidium (Ciao Willi Lemke) ebenso viel Verständnis für das bisherige Wirken von Dutt aufbringen, darf bezweifelt werden. Andererseits: welches Wirken? (mehr …)

Brennerpass Spezial: FIFA 15, eine Ehrenrunde

Oh, was habe ich die Konsole angeheizt in meinen “wilden” Jahren. Ich habe weniger geschlafen als mit Kleinkind, nächtelang bin ich Liberty City leer gefahren oder habe ganze Bundesligsaisonen in einer Nacht durchgespielt. Zu meinen geselligeren Zeiten (sprich: in Festanstellung) haben wir auch noch PSE gespielt, aber spätestens mit dem Ehestand bin ich vollständig auf FIFA umgestiegen und stand einmal sogar am Tag vor dem Erscheinungstag um 9.00 bei Media Markt. Vor drei Jahren habe ich aufgehört mir Videospielfußball. Warum? Zum einen, wegen dem Schlafentzug durch das Kind, denn der hätte sich mit einer aktuellen FIFA-Version verdoppelt und es wäre netto noch eine halbe Stunde übrig geblieben in der Babyzeit. Zum anderen, weil mir die Ladezeiten, die ewig gleichen Animationen und überhaupt die ganze Routine auf die Nerven ging. Die ganzen kleinen Details, die nicht stimmen, ob das Spieltage an Weihnachten, falsche Spielerwerte oder das generische Gesicht, das Pizarro darstellen soll, waren.

Jetzt, wo sich die Ära der PS3 ihrem Ende zuneigt, und ich ja erwiesenermaßen ein Fin-De-Siecle-Typ bin, habe ich doch wieder Lust bekommen, noch einmal die Steuerkeule zu schwingen und eine allerletzte Saison FIFA 15 durchzustehen, natürlich mit meinen Bayern. Neugierig, was sich in drei Jahren geändert hat oder eben nicht. Neugierig, was das Spielen nach der langen Abstinenz mit mir macht und ob ich immer noch vor Wut den Controller in die Fensterpflanzen feuere. Exemplarisch will ich deshalb ein Spiel so kommentieren, wie ich es im Brennerpass machen würde.

SPIELTAG 19

Bayern – Stuttgart 9:1 (6:0)

Wenn die Rückrunde auch so ein Spaziergang wird, dann kann Mayer eigentlich bis zur Meisterschaftsfeier am berechneten 23. Spieltag in Urlaub fahren, das Trainieren schaffen Hermann Gerland und der spanische Wasserballer auch alleine. Auch wenn es genau zwei Spieltage gab, an denen alle Mannschaftsteile fit waren, nimmt jeder Einspringer seine Einsatzzeit humorloser ernst als Drax The Destroyer. Jetzt wo Alaba wieder da ist, muss der Fetzer Bernat zwar wieder ins zweite Glied, dafür hat sich gegen Mainz im Pokal Boateng verletzt und ermöglicht so Holger Badstuber, jedem Stuttgarter, der sich nicht im Boden vergräbt, den Ball abzunehmen wie bei der Leibesvisitation. Und selbst wenn Schweinsteiger mit einem Knöchelbruch mindestens drei Monate fehlt, hat man noch Mittelfeldspieler zum Saufüttern (dachte ich noch). Martinez ist seit seiner Genesung im Dezember in Galaform und jetzt brilliert plötzlich auch der ehemalige Stolperkönig Rode.

Es ist gut vom Trainer Mayer, das er trotz der überragenden Form von Götze (11 Tore) und Lewandowksi (17 Tore) auch hin und wieder andere Leute den Gegner ins Unterholz schießen lässt, immerhin kann man so vielleicht die ersten drei Plätze in der Torjägerliste besetzen. Natürlich war es eine Farce, dass man für 20 Millionen und per Tausch mit Shaqiri Max Meyer von Schalke in der Winterpause geholt hat, immerhin war die Torausbeute das geringste der nichtexistenten Bayernprobleme, aber der Junge übt seinen Beruf mit einer Leichtigkeit aus, die weder der nachdenkliche Pole noch der wieslige Götze auf den Platz bringen. Bei denen hat alles eine leidende Gravitas oder eine Wunderkind-Attitüde. Aber alles nichts gegen Robben, der neuerdings lupenreine Quadrupel-Hattricks (gibt’s die?) schießt und auch gegen Stuttgart über den Platz donnert wie ein junger nordischer Gott ohne Haare. Warum die gegnerische Mannschaft die rechte Seite quasi verweisen lässt, sobald der Gott des linksfüßigen Donners auftritt, ist die andere Frage, es muss wohl Erfurcht sein. Was auch im Spiel gegen Stuttgart wieder aufgefallen ist (oder eher ausgefallen): Xabi Alonsos Fitness. Der Mann ist 33, läuft aber nach einer durchgezechten Halbzeit wie 83. Bisher war er völlig verletzungsfrei und damit ein medizinisches Wunder im aktuellen Kader, aber im Spiel, kurz nch dem 7:0 hat es ihn dann auch erwischt. Beim Steilpass von Harnik amputiert – Außenbandriss, acht Wochen Pause. Dann wiederum ist die Spielweise der Bayern unter Mayer tatsächlich nichts für zarte Mittelfeldgemüter. Ich beschreibe mal kurz die Strategie: in der Abwehr wird gestochert wie in einem Wurstsalat nach Käsewürfeln, solange bis der Ball da ist. Dann bekommt das Mittelfeld den Ball und es wird gesprintet, gedribbelt und tödlich durch die Gegend gepasst, dass man feuchte Augen bekommt. Das ist keine Kreativzentrale mehr, das ist schon das Louvre des deutschen Fußballs. Und wenn der Ball dann auf den Flügeln landet und Robben ist nicht verletzt, kann man eh einen Haken drunter setzen, andernfalls mäht Lewandowski durch die Stuttgarter Innenverteidiger, als müsste er dringend aufs Klo. Und natürlich kommt auch in diesem Spiel mal wieder ein Ball durch die löchrigen Gartenzäune von Stocherhausen (meistens an der Casa de Benatia), aber dann gibt es ja immer noch dieses Ungetüm namens Manuel Neuer, das schon am Rand vom Sechzehner steht, wenn der Stuttgarter nur unauffällig in Richtung Bayerntor guckt und verlegen hüstelt. Wenn dieses Ungetüm dann aber mal kurz neben den Ball prankt, gibt es dann halt das erste Gegentor in der Liga nach 12 Spielen. Der Vollständigkeit halber: Tore von Benatia, Robben, Lewandowski (3), Martinez, Götze und Meyer (2).

FAZIT: In drei Jahren hat sich gar nicht soviel getan im FIFA-Land. Zumindest auf der Altkonsole. Vielleicht hat man sich die großen Grafikhämmer und ein echtwirkendes und mitfühlendes Publikum, so wie Kampfspuren, Emotionen und sonstige Indizien für eine Personensimulation für die PS4 aufgehoben, dennoch ist das Spiel doch noch physischer und realer geworden. Im besten Sinne zeigt sich das an der quirligen Ballphysik, im schlechtesten daran, dass sich die eigenen Spieler ständig über den Haufen rennen. Einen wahnsinnigen Spaß macht das Spiel aber trotzdem, vor allem weil ich eines mag, was viele bekritteln: mit einem Robben läufst du nunmal in drei Sekunden den Platz runter und schießt ein Gustotor, mit Alex Meier (no offense) dann eben nicht. Und selbst wenn ich in der Spielstufe Semi-Pro durch die Konkurrenz gehe wie ein Buttermesser und wahrscheinlich auf der nächsten Stufe jedes Spiel verlöre ist auch im Videospieluniversum was dran an der furchterregenden Dominanz der Bayern, wenn sie auf allen Positionen gesund sind und jemand (!) trainert, der echt Ahnung von Fußball hat. Disclaimer: Der einzige Spielmodus, den ich ausprobiert habe, ist Karriere/Bundesliga/Bayern. Hat für Allmachtsphantasien voll ausgereicht.

Tabelle

(P steht für Spieltage, nicht für Punkte, falls jemand fragt. Der Abstand zu Dortmund beträgt 22 Punkte)

Brennerpass Bundesliga 2014 /2015 (7)

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SPIELTAG 7

Bayern – Hannover 4:0 (3:0)
Mann kann ja über die Bahn sagen was man will, aber dass ich in ihr fast das komplette Bayernspiel auf dem Weg nach Frankfurt sehen darf, rechne ich ihr hoch an. Und sie mir auch. 4,99 hoch, um genau zu sein. Aber ansonsten beste Bahnfahrt meines Lebens. Ich spiele gerade FIFA 15 auf der PS3 – nach Jahren mal wieder Konsolenfußball – und als ich gerade noch über die absurd fetzigen und scheinbar viel zu leicht herzustellenden Tore von Robben und Lewandowski (Difficulty: Semi-Pro) lästern will, machen die das plötzlich in echt genau so wie auf der Konse. Und seien wir ehrlich: in der ersten Halbzeit war Hannover nur ein Kratzbaum für die Bayern, deren Abwehr selbst mit Benatia nicht mehr zusammenbricht. Der alte Affe Chancenauswertung hat sich auch endlich den Arsch abgewischt und der Beste von allen ist wieder einmal Xabi Alonso. Der Mann ist dermaßen von Einsatzwillen beseelt, der fährt garantiert auch noch den Mannschaftsbus zum Käferzelt. Und habt ihr das gesehen? Pep hat beim 1:0 hämisch gegrinst. Fuck you, Länderspielpause. (mehr …)

Brennerpass Bundesliga 2014 /2015 (6)

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SPIELTAG 6

Köln – Bayern 0:2 (0:1)
Ich war am Wochenende im schönen Osten des Landes auf Lesungen, deshalb hab ich eigentlich nur das hier und das HSV-Spiel zur Gänze gesehen, dafür aber mit Champignon-Schnitzel in einem 4-Sterne-Hotel mit Namen Business Vital mitten in einem Gewerbegebiet in den Thüringer Bergen. Und was ich sah, trug durchaus zu meiner Wellness bei. Bayern macht das Feld breit wie Bolle, so dass ein brillianter Robben (ja, war ein Elfer, aber was solls) und ein flitziger Götze jede Menge Platz auf den Flügeln haben, um Platz in der Mitte zu stiften. Wie bereits zweimal im Spiel gegen Paderborn entstammt das einzige Bayerntor einem rasanten Zusammenspiel von Robben, Müller und Götze. Das einzige Kölner Tor entstammt dagegen einem Zusammenspiel von Halfar und Götze. Bei den wenigen Kontern vom Effzeh konnte sich die Abwehr zwar noch nicht entscheiden, ob sie im Raum bleibt, oder auf den Mann geht, aber dafür klappt die Ball(rück)eroberung im Mittelfeld makellos, wie überhaupt das Mittelfeld von einem Unruheherd wieder zur Machtzentrale geworden ist dank Xabi Alonso, der quietschfideler spielt und rennt als jeder 23-jährige. Niemand vermisst dich, Toni Kroos. In der Zeitung habe ich gelesen, Köln wäre zu brav gewesen, aber das ist Quatsch. Köln hat sich am Anfang ein bisschen was getraut, aber nach dem Tor war man bemüht, den Schaden zu begrenzen (was ja auch gelungen ist) und im Zweifelsfall noch einen Punkt per Konter ins Ergebnis zu mogeln. Voll alright, Köln. Super alright, Bayern. Not alright, Shaquiri. Das wird irgendwie nix mehr. Die Schweizer Sturmkugel ist seit der WM so fest davon überzeugt, dass er das next big thing im Weltfußball ist, dass er nichts mehr dafür tut, um diesen Ruf am Leben zu erhalten. Sowas endet nicht selten in Russland und damit meine ich nicht das CL-Spiel gegen Moskau unter der Woche. Kurze Frage noch: sind diverse Fußballer jetzt beim selben halbseitig gelähmten Frisör oder sind wir mal wieder beim erfolglosesten Frisurentrend der Welt angekommen, dem asymmetrischen Undercut, der es alle fünf Jahre zaghaft probiert, aber dann doch nie weiter als bis zu Fußballspielern kommt. (mehr …)

Brennerpass Bundesliga 2014 /2015 (5)

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SPIELTAG 5

Dortmund – Stuttgart 2:2 (0:0)
Bis zum 0:2 war Dortmund völlig leblos, so als hätten sie jetzt schon abgeschlossen mit der Saison. Dass ihnen dann beim zweiten Gegentor doch noch der Schreck in die lädierten Glieder gefahren ist, hat ihnen auch nur einen Punkt gebracht. Und den auch nur, weil Aubameyang nicht aufhören kann zu laufen, wenn er mal den Ball hat und Ulreich beim Ausgleich im Sechzehner stand, als warte er darauf, dass der DHL-Bote endlich in seinem Stockwerk ankommt, nachdem er vor zehn Minuten schon geklingelt hat. Okay, jetzt red ich von mir selbst. Eindrucksvoll, wie Rüdiger da hinten aufräumt. Das ist gelegentlich Hit & Miss, aber die Hartnäckigkeit und die Technik sind da.

Nachtrag: …ach so ja, Bobic. Vielleicht ein guter Trend, nicht nur immer die Trainer zu feuern.

Gladbach – Hamburg 1:0 (1:0)
Es ist, wie ich letzte Woche schon gesagt habe. Herz gewinnt keine Spiele. Die Mannschaft hat die richtige Einstellung und gute Leute, aber sie spielt nicht aus einem Guss. Sie verhindert im Prinzip nur das Schlimmste, nämlich dass man sie neben den Niederlagen auch noch der Resignation beschuldigt. Ich mag das schon, wie Holtby das Spiel führen möchte und Diekmeier humorlos alles niedergrätscht, was sich ihm nähert, aber da ist einfach immer noch kein System dahinter und das braucht man gegen eine ausgekochte Truppe wie Gladbach. Alleine, was Hahn und Kruse veranstalten, wenn man sie lässt, ist eine andere Klasse, obwohl wir hier nicht von teuereren Spielern reden. Am Ende hat Gladbach sogar noch deutliche Chancen liegen lassen und das Herz vom HSV war wieder mal für’n Arsch. (mehr …)

Brennerpass Bundesliga 2014 /2015 (4)

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SPIELTAG 4

Hamburg – Bayern 0:0 (0:0)
Liebe Hamburg-Fans, es tut mir leid, Euch enttäuschen zu müssen, aber Eure Mannschaft spielt immer noch Grütze. Einen couragierten bis vollkommenen übermotivierten Auftritt vor aufgepeitschten Fans hinzubekommen ist noch lange kein Paradigmenwechsel und haut mich auch nicht zwingend aus dem Schlafanzug, zumal selbst dieses Herz- und Hackspiel erst mit dem dritten Trainerwechsel in einem Jahr möglich war (das skurrile 3:0 gegen den BVB damals ignoriert). Ich spare mir also das Lob, bis der Verein auch mal gegen einen echten Konkurrenten gewinnt, gegen Bayern kann sich ja jeder motivieren.

Gegen den HSV dagegen offensichtlich nicht jeder. Das war grausig, was der FCB da auf den Platz gestochert hat. Diese Woche hab ich mich noch über das illoyale Pep-Zersägen in der SZ aufgeregt, aber am Samstag um 15:30 habe ich mich dann auch gefragt, wie Pep das immer macht: eine Elf hinzuknobeln, die so garantiert noch nicht im Entferntesten zusammen gespielt hat. Nach dem sehr guten Auflauf gegen Manchester, in dem endlich einmal Mario Götze das getan hat, was in seinem Vertrag steht und Alonso und Lahm sich in Personalunion dem Aufbau aus dem Mittelfeld gewidmet haben wie einem Kleinkind, dem man das Gehen beibringen muss, war jetzt wieder robben angesagt (no Verletzen-beim-Aufwärmen-pun intended). Lediglich Boateng spielt auf einem Hoch, das schon gegen Manchester faustharten Doping-Verdacht erweckte, nicht umsonst hielt ihn die UEFA nach dem Spiel eine Stunde lang in dem Katakomben fest. Im Ernst, Boateng sollte sich analog zu seinem windigen Bruder Kevin Prince in Jerome BoaKING umbenennen, denn Zweikämpfe mit ihm sind derzeit so aussichtsreich wie das Überleben Deines Lieblingshelden bei Game Of Thrones. Sehr engagiert finde ich auch diesen Bernat, der am Ende seiner ergebnislosen Amoksprints immer so herrlich resigniert schaut, als wolle er sagen “leckts mich doch einfach am Arsch”, aber viel zu höflich dafür ist. Würde ihm irgendjemand auf das Gerenne hin seine Pässe und Flanken abnehmen, er wäre glatt eine große Stütze fürs Offensivspiel. Gleiches gälte für Alaba, hätte er neben seinem irrwitzigen Spieltempo nicht verlernt zu schießen. Der Mann holzt durch die Gegend, als hätte man ihm gestern erst ein bionisches Bein angeschraubt, an das er sich erst gewöhnen muss. Gewöhnen mag ich mich irgendwie nicht mehr an Shaqiri. Ich kann mich an KEIN einziges Spiel in den letzten 10 Monaten erinnern, indem er sich für größere Taten auf dem Flügel (sprich das mystische Erbe von Robbery anzutreten) empfohlen hätte. Megamedioker auch diesmal. Megaabwesend vor und nach seiner Einwechslung: Lewandowski. Vielleicht braucht der seinen hausinternen Lucas Barrios als Ansporn, Pizarro hat sich (am Samstag) nicht gerade als Konkurrent erwiesen.

Zurück zu Hamburg und dem neuen Wundertrainer Pep Zinnbauer, der mit markigen Sprüchen und verbalen Warnschildern seine Spieler zurück in die Realität, sprich auf das Niveau einer Bundesliga-Mannschaft holen will. Meine 5 Pfennig: das wird ein harter Ritt, denn was sind das für Profis, die sich zwar für ein grobschlächtig herausgewuzeltes Unentschieden gegen den Klassenprimus, nicht aber gegen Hannover 96 motivieren können? Stinktier-Frisur Berahmi hat Zinnbauer allerdings mit seiner Standpauke für Elbphilarmoniker erreicht. Vor drei Tagen aus dem Kader geflogen und jetzt neben Holtby der beste Mann auf dem Platz. (mehr …)

Brennerpass Bundesliga 2014 /2015 (3)

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SPIELTAG 3

Leverkusen – Bremen 3:3 (1:1)
Das Marquee-Match vom Wochenende. Eine Wildwasserfahrt von einem Fußballspiel mit Conaisseur-Momenten wie dem grandiosen Çalhanoğlu-Freistoß, aber auch jeder Menge Hack’n’Slay. Luxuriös, was die Levku-Offensive derzeit darbietet. Kießling ackert wie ein Grubenpferd, Bellarabi tanzt sich durch Gegnerreihen wie ein Buttermesser (ja, ich weiß, die Semantik), Son blitzt an einem vorbei wie ein Wetterleuchten und dann pumpen sich auch die Abwehrspieler wie Jedvaj nach vorne, als wär ihnen hinten zu wenig los. Dabei ist das ja grade nicht der Fall, wie die letzten Spiele und die Gegentore beweisen. Dieser sympathische Wille zur bedingungslosen Offensive kostet Kraft und defensive Konzentration. Das System Roger Schmitt funktioniert bei Mannschaften, die man mit schnellen Toren einschüchtern kann, ganz hervorragend, nicht aber bei Bremen, die derzeit (auch dank der Fans) über eine völlig unerschütterliche geradzu biestige Moral verfügen. Schmitt hat jedenfalls nach dem Spiel behauptet, der Fußball sei nicht gerecht, aber das Gegenteil ist der Fall: er ist unbestechlich und seine Regeln geben vor, dass Pfostenschüsse nicht als Tore zählen. Endgültigste Fußballweisheit: Im Fußball gewinnt nie das bessere Team, sondern das, das die meisten Tore schießt. Klasse Match und willkommen daheim Bender-Zwilling, der nicht bei Dortmund spielt. (mehr …)

Brennerpass Bundesliga 2014 /2015 (2)

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SPIELTAG 2

Schalke – Bayern 1:1 (0:1)
Zur Personalie Alonso kann ich allen Zweiflern leider nur mit uneingeschränkter Begeisterung dienen. Dieser Spielertyp, der lieber auf der Terasse einen leichten Roten trinkt statt mit dem weißen Lamborghini durch die Innenstadt zu brausen, liegt mir enorm. Der lieber andächtig passt, statt sinnlos Kalorien verwepsend über das Spielbrett saust. Der den Ball abgibt und nicht versucht den Gegenspieler tausend Mal aussteigen zu lassen, nur um ihm dann ans Schienbein zu schießen (I’m looking at you, Mario Götze) ist mir eine Wohltat. Pirlo ist so einer, Alonso auch und Messi wird auch noch irgendwann vernünftig. So war es dann auch Alonso, der dem Spiel in den ersten 25 Minuten die Impulse gegeben hat, während der Rest der Mannschaft scheinbar aus Respekt vorm neuen General mitgemacht hat. Von Eigeninitiative war aber da schon wenig zu spüren. Götzes Schönspielerei geht mir schon an Spieltag zwei auf die Nerven, Alabas Wille zum besonderen Pass, der nie gelingt, bringt uns auch nicht weiter, die Däumchendrehende Doppelspitze Müllandowski hat auch keine Löcher gerissen (bis auf das Tor), nur Shaqiri hat sich reingehauen, das aber ohne jeden Sinn und Verstand. Gefallen hat mir neben (im wahrsten Sinne) Alsonso die Rauhaar-Dogge Rode, der Rackerer Badstuber und der ewige Turm Boateng. Die eingewechselten Højbjerg und Bernat haben nur den Status Quo bewahrt und der hieß zu dem Zeitpunkt schon: Schalke schaltet und waltet. Das war schon beeindruckend mitanzuschauen. Vom Survival zum Revival. Die auch nicht grade in Bestbesetzung auftretenden und vor allem ohne Sturm spielenden Knappen hatten die Bayern erstmals seit Jahren wieder unter Kontrolle. Kontrolle dank übergebührlicher Opferbereitschaft. Allein Drax(ler) the Destroyer hat eigenhändig drei Rote gefällt, Höwedes hat die Hand Gottes bemüht, weil der Haarsansatz noch brennt, Ex-Bayer Jan Kirchhoff hat in seinem dritten Spiel für Schalke (in 9 Monaten!) erneut vorzeitig die Saison beendet, Santana riss sich ein Bündel Muskeln, Fährmann ließ sich ein Ohr abschießen und Ayhan hat auch irgendwas. Maximaler Einsatz für einen Punkt, Schalke. War’s das wirklich wert?

Hamburg – Paderborn 0:3 (0:1)
Der HSV ist schon am zweiten Spieltag wieder der Sandsack der Medien. Slomka sieht an der Linie verlorener aus als Pep Guardiola auf der Wiesn. Entweder ist Paderborn wirklich so gut, um einem gestandenen Erstligisten auf jeden Angriffsversuch sofort die bittere Gegenmedizin zu verabreichen, oder die Verunsicherung der letzten Saison steckt den Hamburgern noch tief in den Schamhaaren. Armer Adler. Die Karriereentscheidung, zum HSV zu gehen, erweist sich zusehends als Karrierekiller. Mal sehen, was Julian Green bringt.

Augsburg – Dortmund 2:3 (0:2)
Geht voll in Ordnung der Sieg und wenn jetzt noch Kagawa kommt und die Abwehr wieder ihren Dienst aufnimmt, dann ensteht Leverkusen ein ernsthafter Konkurrent um die Meisterschaft.

Leverkusen – Hertha 4:2 (0:1)
Oh ja, Kusentime. Wer hätte gedacht, dass ich mich mal für Leverkusen-Spiele begeistern kann. Nicht dass ich was gegen den Verein an sich hätte, aber denen sind ja vor lauter Talent und Vorsicht die Füße eingeschlafen in der letzten Rückrunde. Und jetzt so was: Ein Spektakel ohne einen Gedanken an den nächsten Morgen. Sogar in Rückstand wollen sie aus eigener Kraft geraten (siehe Eigentor). Ich hoffe, der Wahnsinn der die Jungs beseelt, rächt sich nicht bald in Verletzungen. Ich mag diesen Bruce-Lee-Fußball: frech, weise und brutal. Wie Bellarabi eben. Dabei war Hertha eigentlich so gut, wie ich sie die ganze Rückrunde nicht gesehen habe, inklusive dem wiedererstanden Julian Schieber. Solche Siege zählen.

Freiburg – Gladbach 0:0 (0:0)
Der Sonntag war nix für zartbesaitete Gemüter. Eine Wahl in Sachsen, in der AfD und NPD auf insgesamt 15% kommen und ebenfalls zwei Nullnummern in der Bundesliga, da muss man schon Guardians Of The Galaxy im Kino sehen, um den mentalen Schaden wieder gutzumachen. Für Streich ist dieses Gelauer ja ein probates Mittel, er hat ja sonst (noch) keins, aber für Gladbach war das einfach dösig bis feige. Klar, dass in so einem Spiel auch noch ein Elfmeter vergondelt wird.

Mainz – Hannover 0:0 (0:0)
Duelle der zwei mir am wurschtesten Mannschaften der Liga. Und dann gewinnt noch nicht einmal eine davon. Mainz fängt sich langsam, aber wozu.

Wolfsburg – Frankfurt 2:2 (1:1)
Saudumm von Wolfsburg, das Spiel nicht heimzufahren. Wenn man nicht jetzt schon punktet, wo der BVB und Bayern noch ihre Motivation suchen, schon wieder gegen dieselben Champions-League-Gegner wie in den letzten 5 Jahren zu spielen, muss man punkten, oder man kann sich besagte CL erneut abschminken. Schaaf hingegen hat Frankfurt gut im Griff, aufgrund diverser Schussligkeiten von Grün und Co hätten die Hessen auch mit den big points heimgehen können. Apropos Schussligkeiten: Malandas Ruf als Chancentod dürfte nach diesem Spiel nur noch mit der Torjägerkanone ins Wanken bringen zu sein.

Bremen – Hoffenheim 1:1 (0:1)
Uh japs, das Tor von Firminho – was für ein keckes Ei und was für ein Adam’s-Family-Flipperkönig-Pass von Rudy. Bremen hätte das Spiel dennoch gewinnen können, hätte man nicht erst in der zweiten Halbzeit den Umschalthebel von “zufällig auch auf dem Platz” zu “gekommen um zu bleiben” gefunden.

Stuttgart – Köln 0:2 (0:2)
Stoeger und die Kölner haben die Erstliga-Nervosität endgültig abgelegt und stoßen aus ihrer spielverderberischen Sachlichkeitsdefensive mittlerweile recht wepsig in den Strafraum der Schwaben hinein. Das ist scheiße zu spielen, aber in 90 Minuten ein Rezept zu entwickeln, erwarte ich mir von Armin Veh.

TIPPSPIEL
Gratuliere zum Tagessieg, davednb, das war ein biestiger Tipptag, finde ich als kläglicher 5-Punkte-Abstauber.

1. Heisenberg30
2. benchman27
3. ChrisKurbjuhn25
3. todt.beier25
5. kleinereins24

Die Tipptabelle für den aktuellen Spieltag
Die Tipptabelle in der Gesamtübersicht

>> BRENNERPASS TIPPSPIEL 2014/2015: HIER ENTLANG!

Brennerpass Bundesliga 2014 /2015 (1)

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SPIELTAG 1

Bayern – Wolfsburg 2:1 (1:0)
Zugegeben, von beängstigender Frühform kann bei den Bayern keine Rede sein, aber bedenkt man, dass Pep Guardiola unter Ausrufung des Notstands aufgestellt hat, gibt es jede Menge Dinge zu entdecken, die optimistisch stimmen.
Allen voran freilich das Comeback von Holger Badstuber. Der hat in seiner Abwesenheit zwar ein paar Haare, aber keineswegs Federn gelassen, seine Zweikampfquote lag stellenweise über 90% und endlich kann ich auch wieder einen meiner Erfolgstweets von vor zwei Jahren rezitieren: “You know when you’ve been badstubered.”
Dann natürlich Babybel Gaudino, der sich vermutlich im Training noch Autogramme von den Weltmeistern geben hat lassen, bevor er sie aussteigen ließ wie bettwarme Prokuristen. Auch gut: Rode als Impulsjoker, auch wenn sein Tor nicht gezählt hat, weil man sich statt endlich den gottverdammten Videobeweis einzuführen, den Kopf darüber zerbricht, ob das Freistoßspray jetzt aus Sprühsahne oder Rasierschaum bestehen darf (Ich nehm das zurück: Freistoßspray ist der neue Hipster; easy target). Robben und Müller sind scheinbar ohnehin immer noch in der WM-Mauser, am besten steckt ihnen auch niemand, dass die vorbei ist. Nicht unerwähnt soll auch der Kollege Bernat bleiben, der in der Defensive zwar etwas zu sehr auf Distanz zum Gegner geht (als wäre er sich zu fein für ein physisches Habe-die-Ehre), aber dafür auf der Außenlinie herumderwischt und übersteigert als er wäre er der leibhaftige Monsieur.

Und was war negativ (von Rummenigges peinlichem und völlig sinnfreien Geschwätz über Dortmunder Wirtschaftskopisten mal abgesehen)? Ein paar sympathische (weil nicht gravierende) Schrägheiten von Neuer, etliche Plotlöcher und unnachvollziehbare Handlungssprünge im Spielaufbau, aber nichts, was die Zeit nicht richtet. Auch der BVB-Sturm ließ noch ein bisschen zu wünschen übrig, aber der eingesprunge Lewandowski-Rittberger nach Genießerzuspiel von Gaudino war ein netter Vorgeschmack und eine Torvorlage hat UNSER Lewi ja auch schon vorzuweisen. Götze hingegen ist alleiniger Weltmeister, der kann sich auf seinen Lorbeeren mindestens noch zwei Spiele ausschlafen. Wirklich unzufrieden bin ich nur mit zweien: 1. Shaqiri, der seine WM-Form pünktlich zu Saisonbeginn wieder abgelegt hat und 2. mit der neuen Harvey-Two-Face-Frisur von Højbjerg. Haben wir nicht aus dem Abgang von Contento gelernt, dass mit zunehmender haarstilistischer Exotik die Ballfertigkeit abhanden kommt, weil man vermutlich seine Prioritäten falsch setzt?

Wolfsburg war ein passabler Auftaktgegner. Wenn man bedenkt, wer da noch aller fehlt, aber sieht, wer jetzt schon spielt, kann man auch beinahe von einem Luxuskader sprechen. Einem, der Gala kann, aber auch rennt und beisst (Knoche, Arnold, Olic) und dem aber wie immer im Abschluss das nötige Quentchen Hirn fehlt, wie der Kollehe Malanda demonstriert hat (wobei der entgegen aller Unkenrufe wirklich bei dem Tempo kaum zu “nehmen” war). Die ballgewordene Lustbrumme von Olic zum Anschluss war die Ausnahme zur Regel. Insgesamt aber ein Saisonauftakt nach Maß, das Gestocher gegen Gladbach im letzten Jahr war sicher nicht besser. Auch Wolf-Christoph Fuss scheint guter Dinge zu sein, was man an der Begeisterung merkt, mit der er uns seine schlechten 90er-Jahre-Aphorismen aufs Brot schmiert. Aber wer bin ich, um zu beurteilen, was cool oder lustig ist. Geschmack ist demokratisch und Deutschlands Optimum an Zeitgeist und Humor sind Joko und Klaas. (mehr …)

Brennerpass: Supercup 2014

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Dortmund – Bayern 2:0 (1:0)

Ich bin mir sicher: wenn man nachts mit einem Ball in der Hand an Manuel Neuers Haus vorbeiläuft, stürmt er aus der Wohnungstür, schlägt einem den Ball aus der Hand und legt sich wieder hin, ohne je aufgewacht zu sein. Der Mann hat offiziell die Transformation zur Maschine vollzogen. Und das trifft sich gut, denn sonst hätte Bayern hier auch sein Brasilien erleben können.

Ich weiß nicht, was sich Pep von dem Spiel erwartet hat, aber wenn es etwas anderes als hochmotivierte und sich den Arsch abrennende Dortmunder waren, die den Bayern nach den hochgradig obsoleten Rummenigge-Sprüchen das Maul stopfen wollten, dann hat er sich wohl über den Sommer doch zuviel mit der katalanischen Unabhängigkeit (inkl. Demos in Berlin) beschäftigt. Vielleicht ist es ja wirklich die Sprachbarriere, vielleicht ist ihm nicht klar, dass der BVB born to kick Bayerns weary arses ist. Vor allem solange er mit einer obskuren und uneingespielten Dreierkette herumzündelt. Pep sagt, er braucht mehr Zeit, die er nicht hat. Klopp ist das wurscht, der spielt mit zwei Stürmern und der Raute aus dem Alten Testament, wenn es sein muss. Dass Klopp so ein Narzist und Ehrgeizling ist und gleichzeitig ein absoluter Pragmat, macht ihn zumindest kurzfristig immer zum besseren Trainer als Guardiola.

Obwohl ich schon die Befürchtung hege, dass die Bayern mit einem ziemlichen Kater in die Saison starten werden, weil es nach der WM endgültig nichts mehr gibt, was sie noch gewinnen können, hab ich gestern etliche Lichtblicke gesehen. Der hellste davon war Rode, aber auch Shaqiri hat eine neue Chance verdient, und dass ich Højbjerg-Fan bin, ist kein Geheimnis.

Fazit: diese kleine Demontage tut gerade den Weltmeistern ganz gut und bei den Dortmundern und ihrem erstaunlichen Fitnessgrad kann man nur hoffen, dass die sich nicht wieder bis zur Winterpause aufgerieben haben ob ihrer massiven Enthusiasmierung. “Hurensöhne”, singen wir auf jeden Fall so schnell nicht mehr und Marco Reus’ Austiegsklausel ist wohl auch eher ein Thema für Pérez als für Rummenigge. Man kann ja sicher auch mehr als 25 Mio zahlen, wenn man will, oder?

Zu Javi Martinez fällt mir nichts ein. Farce, traurige.

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