‘Bücher’

Rosalie

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„Rosalie“ heißt mein am 17.11. erscheinender Roman. Zum Inhalt in Kurzform bitte hier klicken. Jetzt ein Trailer:

Stimmen:

„Der niederbayerische Schriftsteller Berni Mayer musste erst nach Berlin gehen, um seine Heimat neu zu deuten. Das Ergebnis ist der schrecklich schöne Roman ‚Rosalie‘. [..] Es ist schon deshalb ein herausragendes Buch, weil Mayer um alle Klischeefallen herumfabuliert, die der Heimatroman bereithält.“
– Bernhard Blöch, Süddeutsche Zeitung

„Das verdankt Rosalie zunächst der schnörkellosen, fast lakonischen Sprache. Mayer erzählt unaufgeregt und hebt Praam nicht als ein Stück Hyper-Bayern auf den Sockel.[..] Nicht einmal mit diesem historisch aufgeladenen Erzählstrang um das Schloss verhebt sich Mayer. Er erzählt ihn souverän und stimmig aus. Für ein Debüt gelingt ihm damit ziemlich viel.“
– Josef Wirnshofer, Spiegel Online

„Ein wunderbares Buch, lakonisch, zart – Heimat, Jugend, Liebe. Es ist wie es ist – grausam und schön.“
– Capriccio, Kulturmagazin BR

„Mich erinnert Mayers einseifende Melodik an den frühen Helmut Krausser und an den früh verstorbenen Heiner Link.“
– Jamal Tuschik – Der Freitag

„Lakonisch im Tonfall, mit einer Prise Weltuntergangshumor und nahe an seinen Protagonisten erzählt Mayer eine düstere Coming-of-Age-Story auf dem morastigen Untergrund deutscher Geschichte. [..] Ein unaufgeregter, fasst lässiger Auftritt von großer Glaubwürdigkeit.“
– Mirco Drewes, Neues Deutschland

„Trotz vieler heiter-ironischer Bonmots liegt ein dunkler Schatten über […] der von Mayer klug konzipierten Story. Ein lakonischer, lesenswerter Adoleszenzroman.“
– Gérard Otremba, ROLLING STONE

„Er erzählt schonungslos, aber nie herablassend, von der Enge des Dorfes, von einer besonderen ersten Liebe und der Suche nach Wahrheit, die manchmal sehr weh tut.«
– Anne Burgmer, Kölner Stadtanzeiger BÜCHER MAGAZIN

“Was ich wirklich an diesem Buch mag, ist der feine, unaufgeregte Erzählstil. Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und im Kern auch über die Heimat Bayern. Das alles ist sehr liebevoll erzählt und beobachtet – kurzum: einfach schön!”,
– Jörg Petzold, FLUX FM

„Er erzählt unaufgeregt und mit ausgezeichneter Beobachtungsgabe. Seine Andeutungen verschiedener großer Geheimnisse treiben den Leser an, und dieser Stil macht neugierig und nachdenklich. Ein gelungenes Debüt.“
– Bianca Schwarz, HR2

„Dieses Buch geht raus an alle Dorfkinder.“
– Jasmin Körber, PULS/ BAYERISCHER RUNDFUNK

„Manche schreiben über diese Heimatorte auch [..] durchaus lesenswerte Bücher. So wie das neue Buch von Berni Mayer, der sich in seinem neuen Roman „Rosalie“ nicht nur mit seiner eigenen Jugend, sondern mit einer realen Katastrophe und [..] Vestrickungen in die Nazi-Zeit.“
– radioeins

„Er hat etwas zu erzählen, was über die hinlänglich bekannten Jugend-auf-dem-Dorf-Erinnerungen weit hinausgeht. Rosalie will er auch als Neubewertung seiner Heimat verstehen – was ihm hiermit geglückt sein dürfte.“
– Abendzeitung

„Mayer schreibt launig-souverän und zeigt, dass Heimatromane nicht unbedingt ein peinliches Klischee nach dem anderen bedienen müssen.“
– Badische Zeitung

„Berni Mayer ist mit „Rosalie“ das wohl reifste Werk seiner schriftstellerischen Laufbahn gelungen, denn dieser Roman ist so schlüssig wie nie [..] man spürt die Texturen, man entwickelt eine eigenwillig empathische und synästhetische Ader und fühlt die Gefühle mit, die Enge Praams engt einen selbst ein, die ganze Tragik und Komik überträgt sich auf den Leser, und die Menschen in diesem Buch erscheinen einem nahezu plastisch – man ist als Leser letztendlich stets der stille Begleiter, direkt an der Seite Konstantins. Und auch wenn die Situationen oftmals doch tragisch sind (oder stark kontrastierend komisch bis skurril), macht sich eine Art Wärme breit – das Buch hüllt einen ein. [..] Fast wie ein moderner Heimatfilm.
– Chris Popp, Booknerds.de

„Ein außergewöhnlicher Roman [..]. ‚Rosalie‘ vergisst man nicht. Mit Bedacht siedelt Schriftsteller Berni Mayer seinen gleichnamigen Roman im fiktiven, tief bayerischen und tief katholischen Praam an der Schwarzen Laaber an.“
– Der neue Tag (Weiden, Oberpfalz)

„Der Mann kann schreiben. Er erzählt vom niederbayerischen Dorfleben in den 1980ern und stellt seine schillernden Figuren in die Landschaft, ohne sie zu Seppl-Figuren zu machen.“
– Phillip Seidel, Landshuter Zeitung

„Er beschreibt den Mief der Neunzigerjahre in der deutschen Provinz genauso gekonnt wie die emotionalen Wetterlagen der Adoleszenz, den langen Regen nach der Reaktorkatastrophe und die Angst vor den Folgen genauso treffend wie die Dialoge zwischen den Protagonisten, zwischen Anpassung und Revolte. Ein absolut lesenswerter Erstling!“
– Literaturblatt.ch

„Es nimmt kein gutes Ende, aber es ist eine gute Geschichte.“
– Gerlinde Lang, FM4

Warum Rosalie?

Ich hab auf dem Blog zwar schon mal über die Ursprünge von Rosalie geschrieben, aber hier ist nochmals ein Text für meinen Verlag, in dem ich ausführe, wie sehr mich die grandiose Verfilmung von Harper Lees „To Kill A Mockingbird“ zum Roman geführt hat. Ist natürlich arg selbstreferenziell, aber als Nachbetrachtung vielleicht ganz amüsant, wenn man das Buch schon gelesen hat. Vielleicht.

WARUM ROSALIE? (Wer außerdem immer schon wissen wollte, woher die Boo Radleys ihren Bandnamen haben)

Rosalie Buchtrailer

Hier eine visuelle Andeutung meines neuen Romans. Am 11.11. ist Buchpremiere im Roten Salon in Berlin. Danke an Carlos Lobos für die Stimme, Cem B Mete für Schnitt und Kamera und den DuMont Buchverlag für das Schmuckstück von Buch.

Lesung in Berlin: Crime Time

Da die Mandel-Trilogie beendet ist und ich auch kein großer Freund ausgedehnter Lesereisen in kulturpauperistischen Zeiten bin, ist es eher selten, dass ich noch sowas wie eine reine Lesung mache. Geschieht aber so nächsten Donnerstag in der KPM, der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, Wegelystraße 1, 10623, Berlin. Und zwar um 19:30 – Eintritt 8 Euro.

Ich freu mich!

Mehr hier: kunstundstueck.de/crimetime

HH3

Lesen/Singen/Spielen 2015

Hallo, es gibt wieder ein paar neue Termine, wo man mich mit Buch, Gitarre und süddeutschem Schandmaul zu Werke gehen sehen kann. Schon am Donnerstag fängt’s in Berlin an, dort aber „nur“ als Gast bei den legendären tschk!talks, wo ich über meine 25 Lieblingswestern (mein nie erscheinendes Endlos-Blogprojekt) referiere.

Damit man sich vorstellen kann, was so eine Lese- und Musikreise für Kuriositäten mit sich bringt, folgt im Anschluss an die Termine ein kurzer Ausschnitt vom Tourtagebuch 2014, das noch nicht das Licht des Tages erblickt hat.

29.01.2015 Berlin, tschk!talks, Lupita Bar
20.02.2015 Neunkirchen, Stummsche Reithalle
21.02.2015 Tübingen, Café Haag
26.02.2015 Hamburg, Aalhaus
14.03.2015 Leipzig, Litpop (Ort tba)
28.03.2015 Wiltz (Luxemburg), Prabbeli
22.04.2015 Erfurt, Franz Mehlhose
23.04.2015 München, UnterDeck, Heyne Hardcore Night

HH3
(Foto: Superbude St. Pauli)

22.04.2014 Nürnberg, Weinerei

Das war fantastisch. Leseraum so groß wie mein Schlafzimmer und genauso gemütlich. Nur die Playstation fehlt. Vorher bei den guten Menschen Petra und Julian von StarFM gewesen und mitanhören müssen, wie das bestgehütete Gimmick der Wrestlinggeschichte, nämlich die mythische Aura vom Undertaker, in einem Satz pulverisiert wird. Man stelle sich den Satz auch noch auf Fränkisch vor: „Der Undertaker war neulich auch auf’m Christkindlesmarkt in Nürnberg.“ Übernachtet haben wir (mein Bandkollege Sebi von Gebruder Grim war als embedded Video-Journalist dabei) dann in Fürth, was bei einer Gutwetterfront toskanischer wirkt als so manches Viertel in Florenz. In der Gastwohnung treffen wir auf Rudi Dutschke, den dicksten Kater, die ich je gesehen habe, weshalb ich ihn in Heinz-Rüdiger Dutschke umbenenne, analog zu dem dicken Kind in „Man spricht Deutsh“. Die Möglichkeit, in Gin verdünnte Halluzinationsmedizin einzunehmen, nehmen wir nach einem Informationsgespräch mit einem Telefonjoker nicht wahr. Falls wir in den nächsten 24 Stunden noch etwas wichtiges vorhätten, rät er uns dringend davon ab. Wir wollen in Kallmünz in den Biergarten am nächsten Tag, das ist uns wichtiger als Visionen. Also lassen wir das mit dem Bewusstsein erweitern und cruisen am nächsten Tag stattdessen zu Crosby, Stills, Nash & Youngs „Carry On“ nach Kallmünz, um dort um 13.59 eine last-minute-Pizza zu essen, weil in bayerischen Wirtshäusern wird die Siesta strenger eingehalten als in jedem Kaff in Baja California.

Lesereise: Herbst

Es fehlen ja noch ein paar Termine von der großen Mandelreise in diesem Jahr. Die kann ich hiermit preisgeben. Freu mich, wenn’s wieder losgeht, hab auch extra ein paar ganz neue Lieder einstudiert. Auf deutsch sogar.

26.09.2014 Chemnitz – Weltecho
27.09.2014 Suhl – Provinzschrei
04.10.2014 Frankfurt, Feinstaub
05.10.2014 Karlsruhe – Kohi (Karlsruher Literaturtage)
22.11.2014 Berlin, Z-Bar, Krimimarathon

Und nicht zu vergessen das einzige und letzte Gebruder-Grim-Berlin-Konzert in diesem Jahr mit den geschätzten und wiedervereinigten Kollegen von HOT°.

17.10.2014 Gebruder Grim & HOT°, Grüner Salon, Berlin

Und so geht’s zu auf Lesereise:

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