‘Rock’n’Roll’

Geschichte wiederholt sich

Weil mir und meinem Kumpel (und Schauspieler/Kabarettist) Rüdiger Rudolph so gut gefallen hat, wie sich Justin Timberlake und Jimmy Fallon durch die Jahrzehnte englischsprachigen Hip Hops rappen, haben wir das in wochenlangen Exerzitien auf Deutsch vorbereitet. Den dritten Auftritt in der Berliner Scheinbar hat jemand mitgefilmt und euphorisch bestönt (wir nennen keine Namen, aber danke, Anne!). Choreographie sitzt noch nicht zu 100% und die Roots hatten an dem Abend leider auch keine Zeit, aber ansonsten geht einiges.

The Priestess EP

Die Gebruder-EP ist fertig. Sie wird am 29.11. digital veröffentlicht und ist schon jetzt bei uns als CD mit dem wunderbaren Artwork von Alexander Weiss erhältlich. Einfach eine Mail an: info(at)gebrudergrim.com.

THE GEBRUDER GRIM – THE PRIESTESS
5 TRACK EP, 24min, 10€ inkl. Versand

1. Killing Machine
2. Confuser
3. The Priestess
4. Hounds
5. Meat Eating Sun

Single: Killing Machine (Video ist in Arbeit)

priestess_cover_72

Killing Machine

Meine Heavy-Rock-Band (ich mag den Terminus so gern) THE GEBRUDER GRIM hat eine neue Besetzung und eine neue Single. Die nennt sich „Killing Machine“ und ist der Vorbote der neuen EP „The Priestess“, die im November erscheint und die wir live am 1.11. im Schokoladen in Berlin vorstellen. The Gebs luv you!

Gebruder_Flyer_Schokoladen

Metal Dayz und mehr

Normalerweise spiele ich ja bei jeder Lesung ein paar Lieder auf der Gitarre, am 28. August im Intersoup in Berlin gab es aber erstmals gar keine Texte. Überraschenderweise war das Akustikkonzert (mit Gregor Hüttner an Gesang und Cajon) mit ein paar intermezzierenden Anekdoten eine ziemlich runde Sache, so dass ich beschlossen habe, demnächst ein paar Konzerte folgen zu lassen (Hier gibt es ein Soundcloud-Profil zu meinen Popausbrüchen). Vorerst stehen aber noch ein paar andere sehr schöne Termine ins Haus.

metaldaz

Am 27.09. lese ich bei den Hamburg Metal Dayz, das ist ein dreitägiges Metal-Festival parallel zum Reeperbahnfest in Hamburg.

Am 20.10. bin ich bei der Veranstaltung „Rüdiger and Friends“ beim Kumpel, Nachbarn, Schauspieler, Kabarettisten und „Selbstdarstellungsbestie“ Rüdiger Rudolph zu Gast. Werde da leichtsinnigerweise ein bisschen Stand-Up praktizieren, aber vielleicht auch lesen.

Am 01.11. spiele ich mit meiner Lautstärkeband The Gebruder Grim im Schokoladen in Berlin das erste Konzert mit neuer EP (The Priestess) im Gepäck und in neuer Besetzung.

Am 15.11. lese ich im Rahmen der „Langen Nacht des Buches in Moabit“ in der Plattform Moabit, einer schnuckligen Design-Werkstatt, wie man mir mitteilte.

Am 22.11. lese ich an der Ostsee im Rahmen des Rolling Stone Weekender, einem Musikfestival mit Suede, Thees Uhlmann, Travis, Dinosaur Jr. und anderen.

In Kürze sieht das so aus:

27.09. Lesung bei den Hamburg Metal Dayz, 18:00, Markthalle.
20.10. Gast bei „Rüdiger and Friends“, Scheinbar, Berlin
01.11. The Gebruder Grim, Schokoladen, Berlin
15.11. Lesung Plattform Moabit, 20:30 Uhr
22.11. Rolling Stone Weekender, Weissenhäuser Strand

Heute: St. Burnster singt

Heute, Mittwoch den 28.08.2013, spiele ich im Intersoup ein Akustikkonzert. Nur ich, meine Yamaha-Gitarre mit dem Fight-Aufkleber und ein paar handverlesene Gäste (Lemonbabies, Man Behind Tree etc). Die meisten Songs habe ich selbst geschrieben, manche in Spanien, etliche über Kalifornien und wenige über Niederbayern. Dazu gibt es ein paar Coverversionen und überhaupt westcoastet das Ganze entspannte 60 Minuten mit vielen Alkohol- und wohl auch einigen anekdotischen Unterbrechungen vor sich hin. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr kommt. Hier mein neues Soundcloud-Profil.

Berni Mayer singt (aka The One Man Acoustic Front)
Mittwoch 28.08.2013, 21:00
Intersoup, Schliemannstr. 31, Prenzlauer Berg
** umsonst, aber eng **

intersoup_facebook

(Foto von Gregor Hüttner)

2012

Platten:
Baroness – Yellow & Green
Hot Water Music – Exister
Marsimoto – Grüner Samt
Grimes – Visions
Japandroids – Celebration Rock
The Jealous Sound – A Gentle Reminder
Azealia Banks – 1991 EP
Kreator – Phantom Antichrist
The Shins – Ports Of Morrow
Krallice – Diotima (2011)
Dirty Projectors – Swing Lo Magellan
Paul Simon – Graceland (Re-Release)
Sinkane – Mars

Songs:
Carly Rae Jepsen – Call Me Maybe
Baroness – Little Things
Hot Water Music – Mainline
Solange – Losing You
The Jealous Sound – This Is Where It Starts
Eels – Peach Blossom
Action Bronson – The Come Up
Graveyard – The Suits, The Law, The Uniform
Baroness – Stretchmaker
Japandroids – Fire’s Highway
Torche – Kickin
Grimes – Oblivion
Matt Skiba & The Sekrets – Voices
Dirty Projectors – Swing Lo Magellan
Beach House – Other People
Django Django – Default
The Sword – Cloak Of Feathers
Frank Ocean – Thinkin Bout You
Marsimoto – Indianer

Ältere Platten:
Led Zeppelin – Led Zeppelin 2
The Allman Brothers – At Fillmore East
Steely Dan – Can’t Buy A Thrill
Steely Dan – Pretzel Logic
Eagles – Eagles
Bob Dylan – The Times They Are A-Changing
Lynyrd Skynyrd – Gold (Collection)
Pink Floyd – Dark Side Of The Moon
Thin Lizzy – Live At The BBC
Idaho – Hearts Of Palm

Ältere Songs:
Lemonheads – The Outdoor Type
Serge Gainsbourg – Mambo Miam-Miam
Led Zeppelin – Nobody’s Fault But Mine
Deep Purple – Fireball
Audioslave – Show Me How To Live
Frankie W. Stubbs – Plebs (Acoustic)
Reinhard Fendrich – Strada Del Sole
Lynyrd Skynyrd – Saturday Night Special
Pink Floyd – High Hopes
Alkaline Trio – Dine Dine My Darling
Urban Dance Squad – Demagogue
Pennywise – Fuck Authority
Motörhead – Stay Clean
Steely Dan – Night By Night
Wu Tang Clan – Wu Tang Clan Ain’t Nothing Ta F’With
Tori Amos – Caught A Lite Sneeze
Neil Young – Cowgirl In The Sand
Jawbreaker – Sleep

Filme:
Tinker Tailor Soldier Spy
Dredd 3D
The Descendants
Safety Not Guaranteed
Moneyball
Warrior
Cabin In The Woods
The Innkeepers
Looper
Man In Black 3
Prometheus
Lawless
Led Zeppelin – Celebration Day

Serien:
The Walking Dead Season 3
Breaking Bad Season 5
Justified Season 3
Boardwalk Empire Season 3

Bücher (2012 gelesen):
Scott F. Fitzgerald – The Great Gatsby
Jock/Snyder – Batman:Black Mirror
Mick Foley – Mankind: Have A Nice Day
Jonathan Franzen – Freedom
Ian Kershaw – Das Ende
Lawrence Wright – Der Tod wird Euch finden

Spiele:
Sleeping Dogs (PS3)
WWE 13 (PS3)
The Walking Dead: Assault (iPad)
Grand Theft Auto: San Andreas (XBox360)

Sieben Leben

Das nun folgende Video habe ich für Diane Weigmann zusammen mit Good Guys Entertainment gedreht und es liegt mir aus folgenden Gründen am Herzen. Diane W. ist eine autarke Musikerin und hervorragende Songschreiberin, die man guten Gewissens zu jeder Zeit unterstützen und loben darf. Zum anderen finde ich den heimlichen Hauptdarsteller Thimo so unglaublich authentisch in seiner himmelschreiend arroganten Sportskanonenrolle, dass ich in Zukunft ganz sicher in keiner Disziplin gegen ihn antreten möchte. Und dann gibt es da ja noch den Sportreporter am Anfang des Videos, den vorzüglichen, den einzigartigen Harry Rubens. Ähem.

Kurzkritik zu Led Zeppelin – Celebration Day (Uraufführung Berlin)

Das Schlechte vorneweg: seelenloses Bühnenbild und nackiger Sound, vor allem für eine Band, die wie keine andere für röhrenwarmen Blueskrach der 70er steht. Ansonsten erstaunlich viel Liebe und Vertrauen auf der Bühne. Die Band steht so nah zusammen, als müsste sie auf der Bühne Fußballergebnisse austauschen, aber genau das macht es so schön kommunig.

Plant singt super, improvisiert geschmackvoll, Page sieht aus wie ein alternder, aber immer noch sexuell top im Saft stehender Baulöwe und bluest einen ins Rohr, als hätten sie ihn gerade aus dem Mississippi-Delta gefischt, John Paul Jones gentlemant sich an Bass und Keyboard fehlerfrei und wie das gute Gewissen der Band durch den Abend und Jason Bonham ist eben kein Bonzo. Er sieht aus wie der entfernte Cousin aus Eggenfelden, der beim Zoll arbeitet und seine Abende beim Eisstockschießvereinsstammtisch absitzt und er hat nicht auch nicht wie sein Vater eine Magnum-Flasche Schnaps neben dem Drumkit stehen, was meiner Meinung nach neben dem pflanzlichen Aspekt das zurückgelehnte Spiel vom Papa erklärt. Außerdem sieht er selbst mit einer Generation Rückstand fast älter als der Rest der Band aus. Gut getrommelt hat er trotzdem.

Über die Songauswahl zu debattieren ist ja leidig, und welcher Musiker entspannt sich nicht gerne mal bei einer halben Stunde „Dazed & Confused“. Das hat schon alles gepasst mit den Hits und den Mucker-Stücken. Es ist ja eh erstaunlich, wie sperrig diese Band ihre sehr guten Kompositionen doch oft rüberbringt und wie unverhältnismäßig exakt sie dennoch auch heute noch einen Massengeschmack treffen. Für mich war das auch deswegen ein sehr schöner Abend, weil ich auf der Großleinwand Jimmy Page mal wirklich auf die Finger schauen konnte und sehen, dass er zwar kein Houdini, aber ein verdammt, verdammt guter (und immmer noch sehr schneller) Bluesgitarist ist, an dem ich mir gerne weiterhin ein Beispiel nehme, auch was die Altersfrisur betrifft.

Und es war sehr schön, im Anschluss John Paul Jones im Gespräch mit Alan Bangs (dessen Outfit: weniger schön) zu erleben, weil er wirklich so ein feinsinniger und höflicher Mensch ist, also Jones nicht Bangs. Gelungener Abend oder wie mein Vater, der im Geiste immer neben mir saß, sagen würde: „San scho guat, die Led Zeppelins.“

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