Kurzkritik zu Blade Runner 2049

Konzentriert aber langatmig. Engagiert, aber übertrieben visuell. Angestrengtes Sounddesign. Zu viel visuelle Metaphern in einem Film, der ohnehin eine einzige Metapher ist. Zu wenig Harrison Ford, nie zu viel Ryan Gosling. Arg melodramatisch, doch nie wirklich berührend. Handlung durchaus nachvollziehbar und als formstrenges Sittengemälde letztlich sehenswert. An sich hätte ich aber kein Sequel gebraucht. Zumindest keins, das sich selbst so bierernst nimmt.

PS: Apropos Bier (& Schnaps), bisschen mehr davon hätte dem Film gut getan.

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