Kurzkritik zu Alien: Covenant

Lieblos geschriebene und übertrieben professionell gefilmte nihilistische Alien-Kacke mit ätzenden Plot-Twists, die vorhersehbarer sind als jede ALF-Folge. Prometheus war eigentlich ein guter Einstieg, aber dank Covenant hab ich gänzlich das Interesse an der Origins-Story verloren. Fassbenders penetrant sinsistres Elitisten-Gehabe ist die reinste Reissbrett-Schurkerie und die Crew schenkt sich nichts mit der langen Ahnenreihe aus saublöd handelnden Astronauten im Umgang mit fremden Kulturen. Ah, ein schleimiges Alien-Ei, da möchte ich mal hineingucken. Hmmm, was liegt da auf dem Boden, das fass ich doch am besten mal an. Wie froh bin ich jetzt doch, dass Ridley Scott sich beim Blade Runner-Sequel aufs Produzieren beschränkt und Denis Villeneuve den Vortritt lässt.

2 Kommentare zu Kurzkritik zu Alien: Covenant

  1. Magenta
    27. Mai 2017 at 11:21

    Ich habe ein bisschen Angst vor dem Blade-Runner-Sequel. Das Original wird auf immer und ewig in den Top Ten meiner Lieblingsfilme bleiben. Noch Jahre danach habe ich vollmundig behauptet, Ridley Scott k ö n n e einfach keinen schlechten Film machen. Little did I know.

  2. St. Burnster
    28. Mai 2017 at 13:06

    Ich hab auch ein wenig Sorge, andererseits hat Denis Villeneuve noch keinen schlechten Film gemacht und Gosling eigentlich auch nicht. Ridley Scott ist längst nicht mehr der Auteur von früher, das wusste man eigentlich schon in den Neunzigern. Man hofft halt immer noch.

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