„Wo die Straßen keine Namen haben“

Man kann sich ja hundert Mal das Maul zerreißen über Spiegel Online (ich tu’s nur, wenn über Wrestling was Falsches drin steht), aber steht man mal drauf, freut man sich wie ein Schneebesen. Das geht doch so, das Idiom, oder?

Rosalie-Rezension von Josef Wirnshofer

12 Kommentare zu „Wo die Straßen keine Namen haben“

  1. Chris
    25. November 2016 at 18:44

    Na ja;-) eher „wie ein Schneekönig“

    Aber Gratulation, ich werde das Buch einer Freundin schenken, die in Niederbayern aufgewachsen ist, nachdem ich gerade auf SPON darüber gelesen habe (und dann auf diesen Blog kam).
    Herzliche Grüße, Chris

  2. St. Burnster
    25. November 2016 at 18:52

    Haha, ich weiß. Vielen Dank, richte ihr doch bitte einen schönen Gruß aus.

  3. Su
    26. November 2016 at 16:31

    Monumental!

  4. Magenta
    27. November 2016 at 09:34

    Ob der Wirnshofer Sepp wohl selbst in der bayerischen Provinz aufgewachsen ist? Who knows. Jedenfalls hat er mir einen schlimmen U2-Ohrwurm verschafft. Sehr schöne Rezension. Macht Lust aufs Lesen – was ich an diesem nebligen Novembersonntag gleich mal tun werde, yay!

  5. mq
    27. November 2016 at 17:18

    Ich freue mich wie ein Schneepflug.

  6. Burnster
    27. November 2016 at 21:02

    Das Brachiale daran gefällt mir, MQ.
    Magenta, das Wetter passt nicht schlecht zu der Überdosis an katholischer Emblematik.

  7. stt
    28. November 2016 at 11:15

    „Stattdessen bleibt Mayer nüchtern“: musst Du mir noch näher erläutern. Außerdem glaube ich nicht, daß die Vertreter der niederbayerischen Dorfjugend Likör verköstigten, sondern eher der Wirnshofer Sepp, um dann auf so schlaue Wörter wie „Imperfekt-Stakkato“ zu kommen.

  8. St. Burnster
    28. November 2016 at 12:23

    Aber das ist ein tolles Kompositum. Und unterschätz nie den Eierlikörfaktor der 80er. Ei Ei EI Verpoorten.

  9. Nelita
    11. Dezember 2016 at 09:07

    eigentich wollte ich schreiben „ein Roman, in dem Kate Bush zitiert wird, MUSS ein guter sein.“ Ist natürlich grandioser Humbug, fiel mir dann auch ein. Also, andersrum: die Mandels fand ich schon toll, in Rosalie bin ich verknallt. Danke für die schönen Bücher.

  10. Andreas
    26. Dezember 2016 at 17:54

    Vielen Dank für das tolle Buch. Eine wundervolle, toll geschriebene Geschichte. Wie ein Guss. Hat mich von Anfang an reingezogen und mich über die letzten Tage begleitet. Eines jener Bücher, bei denen man hofft, dass die letzte Seite lange nicht kommen möge.

    Bitte mehr davon.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz, in der es solche Ortschaften wie Praam einige gibt.

    Andreas

  11. Martin
    10. Januar 2017 at 18:34

    Servus Herr Mayer, wie ich schon mal geschrieben habe, bin ich großer Fan von „Rosalie“ (ich trage sogar die Socken zum Buch). Jetzt treibt mich aber eine Frage um, und hoffe auf deine Antwort. Es geht um den Zettel. Das ist ja irgendwie ein neuer Anfang, aber wer weiß das schon? Kriegen wir die Auflösung irgendwann zum Lesen? Sprich: Gibt’s einen 2. Band? PS: Tschernobyl war für mich auch ein einschneidendes Erlebnis, von dem Tag weiß ich noch fast jede Minute, dein Buch hat mich an der Stelle sehr berührt. Danke dafür, und auch für den Rest!

  12. St. Burnster
    13. Januar 2017 at 20:42

    Der Zettel ist natürlich eine Gemeinheit gegenüber dem Leser. Ich will mir freilich nicht zu tief in die Karten schauen lassen, aber soviel sei versichert: Es gibt/gab einen „realen“ Inhalt auf dem Zettel und im Prinzip ist der auch im Buch angedeutet. Aber das offen zu lassen, erschien mir der Erzählebene des gegenwärtigen Konstantins viel angemessener als das so definitiv zu verzetteln. Ist bisschen wie das Ende der Sopranos, kann man interpretieren wie man will. Und danke für die Worte zu Tschernobyl, ich hab etliche Erinnerungen selbst mitgebracht aber auch viele Leute wie dich interviewt.

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