Der große Mandel

Folgende Sachlage: Am 14. April erscheint mein drittes Buch „Der große Mandel“ bei Heyne Hardcore und damit der dröhnende und gleichzeitig auch still melancholische Abgang der Mandel-Trilogie. Man muss die anderen Bücher nicht gelesen haben, um den „großen Mandel“ zu begreifen, aber es hilft, wenn man der Abwärts-Evolution der Freundschaft der beiden Protagonisten auf die Spur kommen will. Das Buch behandelt folgende Topoi: Heimat, die deutsche Provinz (vor allem die geistige), Showcatchen, Jazz, Frank Zander, Rock’n’Roll, Freundschaft und die Sinnlosigkeit dieser herrschaftszeiten-noch-einmal nie enden wollenden Sinnsuche im Leben eines Erwachsenen. Dabei sollte sich doch herumgesprochen haben, dass es keinen gibt.

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Die Inhaltsangabe liest sich so:

Die Freundschaft der ehemaligen Musikjournalisten Max Mandel und Sigi Singer wird auf die bisher härteste Probe gestellt: Wegen mieser Auftragslage muss ihr gemeinsames Detektivbüro schließen. Um zwischenmenschlich wieder auf Kurs zu kommen, bucht Singer bei dem legendären Catcher Big Walter Wylde einen Anfängerkurs – aber bevor beide Bodyslam sagen können, müssen sie wieder als Ermittler ran. Um der Erpressung eines bayerisch-türkischen Wrestlers nachzugehen, touren Mandel und Singer mit einer kleinen Wrestling-Liga durch Deutschlands schlimmste Provinzstädte. Herzinfarkte, Hetzkampagnen und wüste Intrigen treiben die beiden immer tiefer in die kriminalistische und menschliche Krise – und schließlich in den Ring.

Wie bereits an anderer Stelle vermerkt, habe ich mit meinem guten Freund, dem Schauspieler Rüdiger Rudolph, ein Musikvideo zum Roman gedreht. Es ist ein Song namens „Destroyer“, geschrieben aus der Sicht vom Erzähler Sigi Singer.

Am Montag den 14.04. und Dienstag den 15.04. finden die Buchpremieren in Hamburg und Berlin statt. In beiden Städten habe ich eine kleine Akustikband dabei, in Berlin ist Markus Kavka zu Gast und ein anmutiger Frauenchor singt Songs von Ultravox und Hulk Hogan. Den ersten Teil der Lesereise, sprich die weiteren Termine, könnt ihr hier nachlesen.

-> „Der große Mandel“ beim Branchenriesen Amazon
-> „Der große Mandel“ beim Branchenriesen Heyne

Erste Pressestimmen:

„Mayer erzählt seine humorvollen Hard-boiled Geschichten in lakonischem Ton, melancholische Selbst-und Lebensbetrachtungen [..] und kenntnisreiche Musik-Exkurse runden die Krimis zu späten Coming-of-Age-Panoramen ab. Die Charaktere geraten nie eindimensional, eine Stimmung des Uneigentlichen schwebt über der Handlung und der Reflexion der Figuren.“
– Mirco Drewes, Zitty 08/2014

„…macht mächtig Spaß.“
– Mittelbayerische Zeitung, April 2014

„Krimis lesen, ohne von schwindsüchtigen skandinavischen Kommissaren belästigt zu werden? Es geht, dank Autor Berni Mayer und seiner genialen Mandel-Reihe. Im dritten Teil verschlägt es den Gefrierbrand-Detektiv ins Wrestling-Metier, durch und durch herrlich.“
– Business Punk, April 2014

„Einfach nur brüllend komisch. Ein wunderbarer Abschluss einer Trilogie von einem Autor, der es wirklich schafft, einen mit seiner Sprachkunst zu fesseln. Ein Buch, dass es wert wäre, als Hörbuch oder gar als Film zu erscheinen.“
– Dennis Kresse, Alternativmusik.de, Mai 2014

„Rampensau mit feinem Gespür fürs Publikum. [..] Ein Abend mit ihm hinterlässt fröhliche Kunden“.
– Buchmarkt.de, April 2014

„Es trägt sogar sehr gut. Weil es die grossen Wahrheiten ganz langsam erzählt und die billigen Klischees meidet.“
– Don Alphonso, Rebellmarkt-Blog, April 2014

„Er geht mit dem Business trotz seines humorvollen Erzählstils ehrlich und gerecht um, rückt es nicht in ein falsches Licht und schildert das Leben eines Wrestlers in Deutschland vermutlich ziemlich realitätsnah. [..] Von meiner Seite aus kann ich also durchaus dazu raten, sich Der große Mandel zuzulegen.“
– Wrestling-Online-Magazin Genickbruch.com, April 2014

„Sein größter Streich ist die wunderbare und irrsinnig komische Mandel“-Krimi-Trilogie…“
– Mit Vergnügen Hamburg, April 2014

„Davor zitiert Berni Mayer übrigens noch schnell ’The Great Gatsby’, Bret „Hitman“ Hart und Frank Zander. Anhand dieser Mischung lässt sich schon irgendwie ablesen, worauf es bei ’Der große Mandel’ hinausläuft: Großes Kino, Show-Time – und das alles „ohne Helm und ohne Gurt.“
– Popshot Blog, April 2014

9 Kommentare

  1. Vor allem bin ich mittlerweile eigentlich ausschliesslich Kindle-User. Aber der Mandel, der muss als echtes Buch ins Haus! ;)

  2. Das ich das noch erleben darf. Kann denn einer bitte mal an die Kinder denken?
    Makes no sense? Of course it does, it´s Saturday!

    Ansonsten hier Allianz-Arena Bayern Echo denken und Bayern durch Mandel ersetzen! Bitteschön!

  3. Servus St.Burnster, herzlichen Glückwunsch! Bin gerade zu einem Spontanbesuch in Berlin und schlendere gerade durch die alte NoTo-Hood oder wie auch immer die jungen Leute dazusagen. Kein Tatoostudio mehr aber ein französisches Café?

  4. Lustig, Dottore, grade jetzt bin ich gar nicht in der – wie nennst du das? – NoTo-Hood, sondern an der Baltischen See. Und was bedeutet NoTo-Hood?

  5. Das war so vor acht Jahren als Hipster-Architekten ihr Büro im einzigen Plattenbau in der Novalisstrasse hatten und Brad Pitt mit Familie zum Entwurf besprechen vorbeikam – danach stand damals in der Zeitung das wäre jetzt North-(of)Torstrasse – quasi wie Soho…

  6. Das sagste mir jetzt. Das hätte so identitätsstiftend sein können. Jetzt sind wir stattdessen der South of BND-Kiez, also SoB. Und du weißt, wofür SoB im Englischen steht, oder?

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