Der Gesellschaftsvertrag

9 Kommentare zu Der Gesellschaftsvertrag

  1. stilhaeschen
    31. Januar 2013 at 21:38

    Ja geh, mit zweieinhalb erst beim Herodot?! Ach so, ich vergess‘ ollaweil: Ihr seids ja in Berlin da oben.
    Dafür seid Ihr dem Plan ja weit voraus. Weiter so!
    (Hier hab‘ ich ernsthaft Sorge vor Überförderung im Kindergarten. Grade, daß es noch „Projekt Bauernhof“ heißt für die Dreijährigen und nicht „LK Agrartechnik“. Ich glaube, ich diagnostiziere da mal Bildungsallergie, lasse den beiden Legasthenie vom Kinderarzt bestätigen, und die Waldorfkarriere ist gebongt. Gut, dass wir Namen gewählt haben, die sich zum Tanzen eignen. Puuh.)

  2. Fuxbeck
    1. Februar 2013 at 06:12

    Mein Enkel, im selben Alter, war bisher mehr Völkerkundler. Zuerst an Ritter interessiert, kamen danach Piraten und Römer.
    Mittlerweile schwenkt er auf Naturwissenschaften um.
    Weil er neulich Bauchzwicken hatte, erklärte ihm sein Vater , dass ihm da ein Schoas im Gedärme umgehen täte. Die Folge war eine endlos Frageschleife.
    Die Oma, In der Stadtbibliothek beschäftigt, wurde daraufhin beauftragt, zwengs der Organe, ein Körperbuch mit zu bringen.
    Beim Anruf der darauf erfolgte, erklärte er, dass das Körperbuch von der Oma net interessant sei. Der Papa hätte ihm eins mit Stethoskop gekauft.

  3. burnster
    1. Februar 2013 at 14:00

    stilhaeschen: Ich strebe ganz klar eine Eliteschule für den Sauhund an. Damit er schon mit sechs Chinesisch spricht. Weil man ja nie weiß, wann der kommt, der Chinese.

    Fuxbeck: Höchste Vorsicht mit Schorsvokabular ist geboten. Das wird in Sekundenschnelle zum beliebtesten Präfix, hat der Praxistest ergeben.

  4. Michael
    1. Februar 2013 at 18:14

    Recht host und wenns ned so traurig waar, dann kannt ma sogar a bissl drüber lacha. Heut hams eine 12-jährige in den Weltzukunftsrat gewählt. Die geht mit 32 in Rente oder in gleich in die Anstalt.Und no wos: An Herodot – de Drecksau – hob i a ned g’lesn. ;-)

  5. burnster
    1. Februar 2013 at 20:29

    Schau, Michael, das passiert wenn man den Herodot net liest, dann macht man im spätschweren Mittelalter noch einen Hard Rock. Ich hab ihn auch nicht gelesen.

  6. mark793
    3. Februar 2013 at 12:45

    Herodot, Heraklit – alles eins in Yog Sothot, sag ich immer. Töchterlein wollte von alten Griechen ja erst mal gar nichts wissen und hat sich gleich in den Dekonstuktivismus gestürzt – sehr zum Leidwesen aller Bauklötzchen-Turmbaumeister in der Kita. Aber man das gar nicht früh genug verstehen, dass das, wir gemeinhin unter „Turm“ verstehen, zum Großteil auf gesellschaftlichen Konventionen beruht und mehr so als Wille und Vorstellung existiert, aber nicht als das Ding an sich.

    Ich denke mal, Ludwig wird im Kindergarten auch noch viel Spaß haben.

  7. St. Burnster
    3. Februar 2013 at 19:12

    mark793: JENGA!
    Ludwig kommt nicht in den Kindergarten, der kommt in die Cosmopolitan Pre-School, wo thinkst du hin?

  8. Magenta
    3. Februar 2013 at 21:55

    Okaaay, die Töchter können sämtliche Scrubs-Folgen (bis auf die letzte Staffel) lippensynchron mitsprechen und beidhändig Untote erschießen – was habe ich falsch gemacht?

  9. St. Burnster
    4. Februar 2013 at 11:48

    Alles, beste Magenta, alles. Wobei das mit den Untoten vielleicht noch nützlich sein kann, wenn unsere Gesellschaft weiter so vergreist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.