Kurzkritiken zu 13 Assassins, 21 Jump Street, Wrath Of The Titans, Iron Sky
13 Assassins:
Zahm für Miike-Verhältnisse, aber immer noch brutal. Die Charaktere sind für einen Rachethriller fast liebenswert kauzig, wenn auch zunächst schwer zu unterscheiden wegen dem einheitlichen Samurai-Schnitt. Keine Synchro, sondern Untertitel, was dem Film gut tut. Der halbe Film besteht aus dem Endkampf. Freude.
21 Jump Street:
Nicht, dass die Originalserie jetzt Hochkultur gewesen wäre, aber die pubertäre Scheiße die man jetzt draus gemacht hat, braucht auch kein Mensch. Und diese Meta-Witzchen über Remakes in Remakes noch weniger.
Wrath Of The Titans:
Furchtbarer Schnitt. Dass ich nicht eingeschlafen bin, ist dem völlig arhythmischen Timing geschuldet. Der Vorgänger war schon keine Leuchte, aber hier geht endgültig das Licht im Tartarus aus.
Iron Sky:
Hat mich die ganze Zeit an Bully Herbigs “Traumschiff Surprise” erinnert.
18. Juli, 2012 um 21:29
Schon der Titanen-Clash hat sich einzig wegen der “Release the Kraken”-Stelle gelohnt. Dann schenk’ ich mir den hier, glaub ich, gleich.
18. Juli, 2012 um 23:04
Magenta: Besagte Stelle aus Teil eins hatte tatsächlich was Erhabenes. In der Fortsetzung ist das Erhabenste die Riege der namhaften Schauspieler, die sich für diesem schlecht choreografierten pseudohellenistischen Mummenschanz bezahlen lassen.