Burnsters WM-Studio 2010 (13): Intermission
Tag der Gaudifußballer / Tag der iPhone-Irren / Tag des Sideboards / Tag des Iron Man Tennis
Nach dem geduldstrangulierenden Hackerspiel gegen Ghana neulich und vor dem “historischen” Bumms mit England ist zwischenzeitlich irgendwie die Luft raus aus der WM. Und Italien.
(Kalauer wirken lassen, gleich gehts weiter.)
Schön, dass mit Japan und Südkorea zwei Mannschafen weiter gekommen sind, die zwar nichts können, aber aus diesem Nichts einen sehr erfreulichen Fußball erzeugen, was man jetzt nicht unmittelbar von der Slowakei behauptet hätte nach zwei Spielen, aber der 25.06.2010 wird wohl in der slowakischen Geschichte als Sankt Vitteks-Tag eingehen.
Und leider war das auch der Tag, an dem das verdammte iPhone Phier verkauft wurde und weshalb jetzt vor dem recht peinlich auf Galerie getrimmten Telekomladen in Mitte die Spastischlange überhaupt nicht mehr abreissen mag. Wen interessiert da noch, dass ich als wüst Geld verpulvender Diamant-Kunde mit bald schon prähistorisch datierter Vorbestellung keine Lust auf Kommunismus light bei 40 Grad Raumtemperatur habe.
Der 25.06.2010 war auch der Tag, wo ich sechs Stunden auf Knien und im Schweiße meines wütenden Angesichts gebraucht habe, um so ein Drecks-Sideboard aufzubauen. Ihr denkt, Ikea nervt? Bestellt mal was ohne Aufbauservice bei ****.
Und noch was aus der Zwischenzeit vor dem Achtelfinale: Hätte ich Karten für das Wimbledon-Match von Johns Isner gegen Nicolas Mahut besessen, ich hätte mich geärgert. Da ist man mal wieder in London und dann kommt man drei Tage aus dem blöden Tenniscenter nicht heraus.
Michael “Big Tasty” Ballack kehrt vorraussichtlich zu Leverkusen zurück. Das klingt stimmig, war er doch zuletzt seinem Motto “Für immer zweiter Sieger” beim FC Chelsea arg untreu geworden.