Heiligensee, Berlin
Und als Nachtrag zum neulichen Thema Berlin und die Natur: So schön kann Berliner Stadtleben sein. Wenn man das nötige Seegrundstück besitzt, versteht sich. Und wenn es dich nicht stört, dass du jeden anderen Seegrundstückbesitzer persönlich grüßen mußt. Der See heißt übrigens Nieder Neuendorfer See, nicht Heiligensee – wer’s genau wissen will.

17. Mai, 2010 um 17:50
Tegel ist gut (und bald keine Flugzeuge mehr?)
mein Tip. auch wenns ein bißchen “ostig” ist:
Zeuthener See….
17. Mai, 2010 um 19:48
Das hab ich mir auch schon überlegt. Schnell noch an den Tegeler See ziehen, bevor’s auch da yachtig wird.
18. Mai, 2010 um 07:25
Das Wetter hättest du dir aber noch etwas besser bestellen können… ;-)
18. Mai, 2010 um 08:03
Endlich mal keine beschissene Diskussion!
18. Mai, 2010 um 08:42
Fly: Zum Fotografieren aber perfekt. Schwerwiegende Wolken immer gut.
stt: Ein Schelm wer Konsens dabei denkt.
18. Mai, 2010 um 10:54
Du hast irgendwie Talent zum Laubenpieper.
18. Mai, 2010 um 12:49
jetzt sachste mir noch, was das genau ist, ein “laubenpieper”.
18. Mai, 2010 um 17:19
Bist du übers Wasser gegangen, St. Burnster?
18. Mai, 2010 um 19:28
für irgendwas ist facebook, gut, eben entnahm ich dort folgenden folgenden fernsehtipp:
http://www.rbb-online.de/fernsehen/programm/18_05_2010/5835544658.html
“…informativ, unterhaltsam, augenzwinkernd.”
kolossal, oder?
18. Mai, 2010 um 20:36
MQ: ach ja, aber das erwähn ich ungern. will mich nicht so in den vordergrund spielen.
Doc: Merci. Wobei mir beim Anblick von Kleingartenanlagen der Arsch immer noch ganz schön auf Grundeis geht. Kann mir nicht vorstellen, dass ich da irgendwann mal freiwillig Zeit verbringe und mir andere Leute sagen, in welcher Farbe ich meinen Zaun streichen muss.
19. Mai, 2010 um 08:14
Laubenpieper = Berlinerisch umgangsprachlich für Laubenkolonieparzellenbesitzer. (west) Datscha (ost).
19. Mai, 2010 um 09:27
creezy:
ah, danke. aber wie ich schon in meinem antwortkommentar zum doc schrieb:
nur über meine moosbewachsene leiche.
(ausser auf einem seegrundstück, da ließe ich mit mit reden)
…zumal in Heiligensee die Laubenkolonie ja zurückgesetzt ist hinter den ganzen durchaus hübschen Miets- und Eigentumswohnungen am See.
am ende bleib ich eh in der innenstadt. ich kenn mich doch.
19. Mai, 2010 um 18:07
LOL Ich habe mich ja um Dich gekümmert. Ich habe bei der Bürgerbefragung für’s Tempelhofer Feld um Aufforstung des Laubenkoloniebestandes gebeten! Das ist dann total in der Stadt, hinten der Treptowerkanal mit Tempelhofer Hafen, vorne die Brache von der Hasenheide, irgendwo später Landwehrkanal und Urbanhafen. Das wird noch!
19. Mai, 2010 um 23:15
Klingt gut. Ich weiß nur nicht, ob meine Frau so nah an ihre Wirkungsstätte als Kind und Jugendliche zurückkehren will. Aber wir werden sehen. Wir wohnen jetzt fast im Wedding und Moabit und auch die beiden haben mehr zu bieten als ihr Ruf suggeriert.
28. Mai, 2010 um 13:17
Es gibt Gegenden, da möcht man nicht tot überm Zaun hängen. Heiligensee, Konradshöhe und Tegelort gehören zweifellos dazu – mit Stadt hat das nix zu tun, die Kombination aller Nachteile miteinander: Abgelegen, spießig, schwer erreichbar und doch teuer. Muss man wirklich mögen wenn man da wohnen will…
29. Mai, 2010 um 10:15
Geb ich dir im Überhang Recht, aber für Ansatzmisanthropen wie mich ist so eine Abgelegenheit (aber noch mit BVG-Anbindung) schon eine Überlegung wert. Als ich dann allerdings da draussen war, wurde mir auch schon ein bisschen anders im Sinne von “tot überm Zaun hängend.”