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Abschreibung

Das ist der erste vernünftige Artikel zu diesem unsäglichen Thema. Meine Meinung: Das Abschreiben ist peinlich, das Buch ist peinlich und die Alte ist einfach total greislich, Wahnsinn. Das Gegenteil von greislich ist Katrin Bauerfeind, aber wie die sich beim Harald Schmidt in so einen unlustigen Pseudosarkasmus hineinvergaloppiert hat, kann ich nicht mitanschauen. Und da schließt sich der Scheiß auch wieder, weil beim Harald Schmidt gesting diese abschreibende Autorin zu Gast war und unterstrichen hat, wie lustlos die Harald Schmidt-Show geworden ist und wie unvorteilhaft die abschreibende Autorin auch in Echt aussieht. Wenn mal jemand was wirklich Lustiges und gleichzeitig Gehässiges lesen will, dann pfeife er sich den Briefwechsel vom Bernhard und dem Unseld hinein.

Disclaimer: Nein, Suhrkamp überweist mir kein Geld für diesen Kauflink. Obwohl sie ja eigentlich ein paar Mark übrig haben müssten, so wie die auch noch den letzten Satzzeichenfehler aus dem Nachlass vom Bernhard herausgeben. Demnächst kommt wahrscheinlich noch ein Band mit seinem Adressbuch heraus. Titel vermutlich: Adressierung.

14 haben herzlich gelacht bei “Abschreibung”

  1. textorama sagt an:

    jahah, und wenn se stirbt kloppen sich auf einmal Luete um ihr “Werk” wie Stig Larson, von dem behauptet wird, er hätte gar nicht schreiben können, sondern er hätte nur die Ideen geliefert. Und nun hängt seine LAG imschönsten Erbschaftsstreit mit Larsons Erbgeiern.

    Wer am schönsten kopiert, der gewinnt. Bei uns im Stupidium wurde einer in der Zwischenprüfung wegen Kopieren gefeuert. Da kannste mal sehen.

  2. St. Burnster sagt an:

    Stupidium ist gut. Das kopier ich.

  3. nvonatiq sagt an:

    ^^ “Stupidium”. Darf man sowas als Slogan nehmen? ^^ Würde mir das gerne auf das T Shirt drucken und damit durch die gegend laufen! :P

  4. creezy sagt an:

    Was ich an diesem ganzen „17-Jährige schreibt … bzw. schreibt ab …“-Theater doch faszinierend finde: nicht eine Sekunde lang habe ich voher, mittendrinnen, noch nun nachher das Interesse verspürt, dieses Buch jemals lesen zu wollen. Ist das die neue Marketingstrategie der Verlage? Null Bock machen auf ein Buch?

    Mag mit daran liegen, dass ich vermutlich auch kein Buch anrühren werde, dass mit dem Argument: „Wie, schlimmer als, heftiger als, pornografischer als … Feuchtgebiete“ angepriesen wird. Feuchtgebiete war literarisch das übelste Buch, was ich in den letzten Jahren gelesen habe. Dabei fand ich das deutlich weniger pornografisch als ihm zugedacht wurde. Es war schlicht grottenschlecht geschrieben. Ich mag die Roche, aber schriftlich ist bei ihr kein Talent zu erkennen.

    Vielleicht bin ich auch nur verwöhnt, weil ich so viele Blogs lese von Leuten, die mit so viel Talent gesegnet sind, dass ein kurzer Blogpost von denen mir mehr gibt als ein liederlich dahin geschriebenes Taschenbuch. Da mag man der H. noch Kompetenz insofern andichten, weil die ja wenigstens irgendwo mal ‘nen guten Text gelesen haben muss, sonst hätte sie ihn nicht pasten & copyren können.

    Ihren Auftritt bei Schmidt indes fand ich recht unterhaltsam. Sie ist wortgewand genug, es mit einem hoffentlich bald mal in Rente gehenden Schmidt aufzunehmen. Sie hat diese altkluge Methodik junger Menschen infiltriert mit der sich sicherlich noch ein paar Wochen mit ihr Geld verdienen lassen, bis sie auch dem letzten Deppen gewaltig damit auf den Geist geht. Mich würde jetzt gar nicht mehr sooo wundern, wenn irgendwann rauskäme, dass sie gar keine 17 mehr ist. Sie muss sich jetzt entscheiden, wohin sie sich entwickeln will. Es steht zu vermuten, dass wir nicht mehr sehr viel von ihr hören werden, denn den Minderjährigenbonus, den hat sie die längste Zeit auskosten können. Und der alleine war es doch. Was nicht so viel ist. Und jetzt mit noch weniger eigenem Text ist nicht einmal das noch spannend. Dass 17-Jährige abschreiben können, daran erinnern sich die meisten von uns noch ganz gut selber.

  5. Rationalstürmer sagt an:

    Der ganze Ärger fängt ja schon damit an, dass diese Saudirn dem Polt das Wort “Axolotl” geklaut hat. Zum Glück muss das der Jörg Hube nimmer miterleben.

    Ansonsten: Genau! Ich hab die Sendung nämlich auch gsehn. Und eigentlich langts einem ja schon, der fortschreitenden vergottschalkung vom Schmitt beiwohnen zu müssen. Vor allem, wenn im Stuhl gegenüber was mit Brüsten sitzt. Gut, jetzt kann die Hegemann ja für beides nix – für ihre Brüste nicht und auch nicht dafür, dass sie halt auch so ein schiacher Nachtscherbm ist. Aber die könnt ja auch einfach ihr Maul halten.

  6. burnster sagt an:

    Creezy: Ich fand jetzt das Analbuch von Charlotte auch nicht gut, aber wenn sie sich einen gut bezahlten Witz machen wollte, dann habe ich herzlich gelacht und ziehe meinen Hut vor soviel Dreistigkeit. Die Axolotl-Alte bei Schmidt fand ich befremdlich. So als benutzte sie Denkweisen und Vokabular, das nicht ihres ist. Zudem hat mich dieses nervöse Durchdiehaarefahren schier wahnsinnig gemacht.

    Rationalstürmer: Stimmt, der Polt. Und Maul halten ist immer eine gute Devise, nur leider hältst du dich in letzter Zeit zu ausdauernd daran. Was treibstn allawei?

  7. mq sagt an:

    Bernhard/Unseld, weit mehr als Pflichtlektüre, sowieso klar. Aber falls der SZ-Link irgendwann nicht mehr funktioniert, wird keiner mehr wissen, worum es in diesem Beitrag ging. Einerseits schade, weil der Beitrag ist treffend, andererseits gut so.

  8. St. Burnster sagt an:

    Aber das ist ja nicht das Schlechteste, wenn die Welt bald wieder um besagte Autorin vergisst und ich die Spuren mitverwischen kann.

  9. stt sagt an:

    Selbst die Frage “War was?” sind schon zwei Worte zuviel!

  10. creezy sagt an:

    Die Axolotl-Alte bei Schmidt war natürlich befremdlich. Man wollte ihr wahlweise immer zurufen, „Mensch, Kind hör auf Drogen zu nehmen.“, allerdings wollte man ihr im nächsten Moment sofort wieder raten, bloß endlich mit den Drogen anzufangen.

    Allerdings finde ich schon gut, dass sie nicht mit der Macht einer Pro7-Modell-WG-Zicke versucht, Sympathien zu scheffeln mit etwas was sie partout nicht hat: visueller Anreiz. Dann doch lieber ‘nen bisschen altklug fremd daher labern. So’n straßenköterbrünettes Echthaar hat nach den ganzen Extension-Blonden irgendwie auch langsam wieder seinen Reiz. ;-)

    Sehr schön, da weisste schon mal was auf uns zukommt …

  11. burnster sagt an:

    Na ja, Creezy, zwischen Modell-WG-Zicke und theatermodernismusverseuchtem Straßenköter muss es doch noch was geben. Das ist ja auch dieser Wahnsinn von den Medien, dass man glaubt, die Leute nur noch in Extremen unterhalten zu müssen. Der wahre Sex liegt immer in der Mitte, sag ich.

  12. creezy sagt an:

    Der liegt mit Sicherheit in der Mitte, den haben sie uns jahrzehntelang gezeigt. Jetzt sind die Enden dran. In nicht allzu langer Zeit, sind die Doppel-D-Lisas, Balanglos-Effes-Claudias abverkauft, dann kommt die neue deutsche Mittelmässigkeit wieder.

    Ist wie bei der Haut Couture, ein einziges sich die Hand geben. Stichwort: Leggins.

    Haste mitbekommen? (Dein Link-Button tut’s übrigens unter Safari 4.0.4 nicht mehr.)

  13. St. Burnster sagt an:

    Ich liebe Leggins, solange ich sie nicht selbst tragen muss. Linkbutton ist notiert. Wie so vieles:)

  14. Digitalkamera sagt an:

    Als Slogan “Stupidium” ist genial. Wer ist denn auf diesen Gedanken gekommen :))))) Echt genial

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(Wenn du mir schon unbedingt einen Link hineinposten musst, unterstreich ihn doch bittschön, damit ihn ein jeder sieht. Dankschön.)