Späßle g’macht
Das Wetter ist wieder mal unter aller Kanone, die Auftragslage lässt zu wünschen übrig und mein Bayern-Sturm bei FIFA10 schießt genauso wenig Tore wie der Echte. Umso erbaulicher, dass wenigstens unsere Privatsender nicht ihren Humor verloren haben und mich mit dieser Meldung heute in hysterisches Wiehern versetzt haben. Stell dir nur mal vor, jemand verlangt auch nur 1,50€ für Detlev D! Soost oder Elton. Kommste ausm Lachen nicht mehr raus.
28. Oktober, 2009 um 17:03
Mein unverwüstlicher Optimismus lässt ausrichten, er würde die Einsfufzig bereitwillig zahlen, wenn Herr D Soost dafür zu Hause bleiben würde.
(Dass Elton als Brainpool’sches Adoptivkind nicht völlig vom Bildschirm verschwinden könnte, sieht sogar er ein. Der sollte dann zumindest auf einen arbeitnehmerfreundlichen Sendeplatz verschoben werden. So ins wochentägliche Mittagsmagazin oder Sonntag Morgens vor neun Uhr.)
So könnte ein Geschäftsmodell daraus werden. Andererseits ist heutiges Umschalten nach wie vor günstiger, also vielleicht auch nicht.
28. Oktober, 2009 um 18:29
Staatshilfe! Staatshilfe! Staatshilfe!
29. Oktober, 2009 um 13:06
Ohja, bitte. Da ich auch von unserem OR*F mit seinen Gebühren und dem mir dort präsentierten Programm außerordentlich zufrieden bin, möchte ich selbstverständlich auch für die Satelitten-(<– kommt von leiden, daher mit doppel-t)programme unbedingt etwas zahlen – ich hab’s ja!
29. Oktober, 2009 um 13:34
Vielleicht tritt das ja eine neue Diskussion um das immer-dumme GEZ Thema (nicht um Gebühren per se). Könnte ja sowas wie ein Vorreitermodell sein. Auf der anderen Seite: wo zieht man die Grenzen zwischen Werbungsmenge und Gebührenrechtfertigung? Zitat: „Alle Erlösströme müssen erschlossen werden.“ Darum geht´s denen doch in erster Linie. Unterhaltungsqualität ist eine sehr relative Sache, und solange die Anstalten nicht an einem Strang ziehen, oder ein antiquiertes GEZ System verstaubte Sendeformate künstlich am Leben erhält wird es auch nix mit der Selbstregulierung des Marktes. Nicht vergessen: zu den ÖffentlichRechtlichen gehören nicht nur die klassischen Feindbilder ARD, 2DF und SWR, sondern auch andere Sender die durchaus ein gutes Programm bieten.
http://vaderimperator.wordpress.com/longboard/
29. Oktober, 2009 um 14:47
TEXTO: Die öffentlichen sind alles andere als meine Feindbilder und die GEZ ein notwendiges Übel. Ich bin da stockkonservativ. Ich finde nur, dass die vorhandenen Gelder für Müll und überteuerte Produktionen zum Fenster hinausgeschmissen werden. Ist ja meinem Beruf artverwandt was die so treiben, deshalb bin ich manchmal geradezu schockiert, was da selbst in Krisenzeiten noch an Infrastruktur aufgefahren wird. Wenn ich selbst Fernsehen schaue, dann haupstsächlich die Regionalsender. Ohne BR wüsste ich zum Beispiel ja nicht, was meine Landsleute da unten so treiben, wenn sie nicht gerade Fußball spielen.
FLY: Den ORF vermisste ich sehr. ORF2 war der Sender meiner Kindheit. Mit Knight Rider, Super G, Kunststücke und dem Leihopa.
KAAL: Pass auf, bald kostet auch das Umschalten eine Servicegebühr. Die Erlösströme müssen ja geschlossen werden.
29. Oktober, 2009 um 15:52
Das wäre immerhin das erste Mal, dass sich das private Fernsehen qualitativ positiv auf mein Leben auswirken würde!
29. Oktober, 2009 um 16:54
@Burnstl.
Was die Geldverbrunsung angeht gebe ich dir recht, aber die GEZ ist ein System dem ich sehr zwiegespalten gegenüberstehe. Ich fürchte werbefreies Fernsehen wird ohne GEZ oder eine ähnliche Gebührenverordnung nicht funktionieren. Was nicht sein darf: zahlen müssen für etwas das man nicht nutzt. Sonst habe ich ja keine Freiheit zu tun was ich will.
Davon abgesehen bin ich eh ein Radio-Fan, und hier zahle ich gerne meine Gebühren. denn die halten sich in Grenzen. Was auf ARD und 2DF und Konsorten so abgeht, da bekomme ich das kalte Grausen. Man bekommt den Eindruck da machen Mumien für Mumien ein Koma-Programm. Und das für 216 Euronen im Jahr? dafür soll ich mir einen Gottschalk auf Mallorca anschauen? Drauf gschissa.beim Fernsehen geht es ja schon nicht um Bürgerbildung, sondern in erster Linie um Unterhaltung. Und die sollte nun wirklich nicht gesetzlich geschützt sein. Denn wer schützt mich vor solcher Unterhaltung. Das ist ein abendfüllendes Thema.
30. Oktober, 2009 um 10:01
Wenn man für das einmalige Benutzen der Bahnhofstoilette 1 € bezahlen muss, dann kann man sich ausmalen, was bei 1,50 € zu erwarten ist : Scheiße * 1,5!
30. Oktober, 2009 um 11:07
TEXTO: Dass man es nicht allen recht machen kann, ist ja klar. Aber bei einem durchschnittlichen Zuschaueralter von 57 (kein Witz) kommt man schnell in die Verlegenheit, entweder die Zielgruppe krampfhaft zu bedienen oder krampfhaft zu versuchen sie zu verjüngen. Dann kommt so ein Rumpelfernsehen dabei raus. Aber mit dem Brender als Chef haben sie zumindest momentan noch so etwas wie eine Vision, wenn auch eine verschwommene. Wenn die Unions-Lobbyisten sich da erstmal wieder breit gemacht haben, wird Gottschalk auf Malle noch das Highlight im Jahr sein.
STT: Plakativer kann man’s jetzt nicht mehr sagen, gell:)
CREEZY: Pastewka. Haste das schon mal gesehen? Beste Comedy seit Jahrzehnten. Und läuft auf Sat1. Hab ich aber ausschließlich auf DVD geschaut und gekauft, um mich nicht den Planungszwängen eines Fernsehabends zu unterwerfen.
30. Oktober, 2009 um 13:11
Nuja, was sol ich sagen. Da hast du latürnich recht, also das mit dem jedem Recht machen.
Mong Diö, was für Aussichten: Gottschalk als Highlight….STÖHN! 57? Ach du sch….e. Das ist ja mal bitter. Dann muss man sich fragen wie es die privaten mit diesem Programm so lange durchgehalten haben…
31. Oktober, 2009 um 19:35
Pastewka ist groß. Und naja, der eine und andere Ausreißer bei Vox Montag Abends …