Homo Homeoffiziensis
Ich frage mich ja jedes Mal, wenn der Kurierfahrer mir so gegen halb 10 ein Amazonpäckchen bringt, und ich im Bademantel aufmache, ob er sich fragt, warum der Hartz4-Typ sich so viele Computerspiele und CDs leisten kann. Seit ich meinen Bürokram wieder zuhause erledige, kann ich tatsächlich disziplinierter arbeiten als in Büros mit Menschen und entsprechend anfallendem Sozialdruck. So wie der Paketmensch sich aber vermutlich fragt, was ich denn den ganzen Tag zuhause so treibe, frage ich mich gerade, ob der Vogel im Stockwerk über mir vielleicht nicht auch ein bisschen zu viel Freizeit hat, wo er doch täglich 8 Stunden vollbassigen Charttechno und so Pseudoghettorotz hört.
7. Oktober, 2009 um 17:53
… mach Du erstmal die Beach Boys leiser, Oida!
9. Oktober, 2009 um 08:25
Im Stockwerk über dir befindet sich mein Home Office.
9. Oktober, 2009 um 09:53
Vogel: Voll lustig das mit den Beachboys. Wusste auch gar nicht, dass du weißt was Alter auf bairisch heisst. Respekt.
Kurierfahrer: hmmm.., deshalb kommt alles so fix.
9. Oktober, 2009 um 19:10
Der Vogel könnte doch eine kleine Manowar-Attacke vertragen, oder? ;)
In der Strasse wohnen ja sowieso ein paar Vögel, ich bin regelmässig
zur Schweizer Schauspielerfamilie über mir hochgerannt wenn dir Scherben klirrten und die Kinder schrien – “Was ist denn hier los? – S’isch Schreit!”