Wixer
Der hier:
Und in Deutschland stehen die Interessensgruppen bereits in den Startlöchern. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, hakte sich sogleich bei der Ministerin ein: „Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.“ Das ist die mühsam verklausulierte Forderung, unliebsame P2P-Linkseiten auf die Sperrliste zu hieven.
Quelle: ct (via Spreeblick)
22. April, 2009 um 11:56
allerdings. der hat echt verstanden um was es geht. Dummbeutel, der.
22. April, 2009 um 12:27
[...] Verschleierungstaktik – Die Argumente für Kinderporno-Sperren laufen ins Leere (via Burnie) [...]
22. April, 2009 um 12:46
“gesellschaftlich gewünschte Regulierung” – über diese Formulierung lacht sogar meine Oma und die wird bald 80.
Der Gorny stammt aus dem Osten, oder?
22. April, 2009 um 18:13
gesellschaftlich gewünscht? für wen spricht der eigentlich? nicht von der gesellschaft in der ich lebe …
22. April, 2009 um 19:43
Verstehe ich das richtig dass er Kinderpornographie als geistiges Eigentum bezeichnet?
23. April, 2009 um 08:21
Nein, eher falsch. Der Gorny ist hier Trittbrettfahrer, der auf der Empörungswelle der Gesellschaft mitschwimmend gleich noch ein paar andere Sachen zu sperren, die mehr in sein Geschäftsfeld fallen.
23. April, 2009 um 11:26
Es ist einfach arschdreist, ohne genaue Kenntnisse der Umstände und der Handhabung dieser pikanten Sache sofort sein Maul aufzureissen. Als ob man Kinderpornos und P2P im selben Atemzug nennen könnte. Totale Frechheit.
23. April, 2009 um 20:20
Viele haben das vorhergesehen, aber keiner hat was zu melden…
24. April, 2009 um 13:06
Nach “Bundesverband” kann man eigentlich schon weinen. Oder lachen :-)