Kurzer Gedanke zu Castingshows
Dass TV nicht mehr das Medium der Stunde ist, merkt man daran, dass mittlerweile auch der verhärmteste Prolet denkt, er kommt irgendwann ins Fernsehen (und damit meistens Recht behält). Ich veranstalte ja gerne mal die eine oder andere Selbstverrenkung vor Publikum, aber für fernsehtauglich hab ich mich bisher nicht gehalten. Ich hab wohl den heiligen Respekt meiner Eltern vor diesem ehemaligen Königsmedium geerbt, der heutzutage nicht mehr angebracht ist. Die gestalterische Teilnahme der Allgemeinheit am Programm hat natürlich etwas Urdemokratisches und die Ausbeutung dieses Wunsches durch die Sendeanstalten etwas zutiefst Marktwirtschaftliches an sich, man kann also schlecht dagegen argumentieren. Und ohne Freaks gäb’s keinen Zirkus. Schämen tut man sich für den eigenen Respekt vorm Fernsehen, weil der ist den anderen längst nicht mehr geläufig.
26. Januar, 2009 um 00:09
“Gelassen verpassen.”
26. Januar, 2009 um 01:45
Zitierst du dich selbst^^?
26. Januar, 2009 um 06:35
Den Verfall merkt man alleine daran, dass selbst die Sportschau früher mit Opa geguckt viel mehr Charme hatte – trotz schwarzweiß. (Darf man das eigentlich schreiben? Das man noch s/w-TV kennt? Und DDR 1 und DDR 2 auch ohne Farbe?Schauspieler, die noch Mimik hatten – wie Erik Ode zum Beispiel?)
Egal, uns würde es doch allen viel besser gehen im Rücken, wenn es „Medizin nach Noten� noch gäbe.
26. Januar, 2009 um 06:35
Obigen Kommentar habe natürlich nicht ich geschrieben, sondern Oma inside!
26. Januar, 2009 um 10:41
schwarz/weiß war gestern
26. Januar, 2009 um 13:10
Und um 8 kam die Tagesschau. Und was da nicht gezeigt wird, das gab´s auch nicht.
26. Januar, 2009 um 16:13
Und weil das jetzt nicht mehr so ist, weiß ich mehr über das Liebesleben von Paris Hilton als über den Nahostkonflikt.