Promisichten: Kategorie altes Eisen
Sind mir zu Hochzeiten meines bis vor kurzem noch sinistren Nachtlebens fast täglich Heike Makatsch, Daniel Brühl, Jessica Schwarz, und Mieze von Mia begegnet, hat sich der Altersdurchschnitt der gesichteten Berliner-Promis schlagartig in schwindelerregende Höhen geschraubt, seit ich nach Mittemitte gezogen bin und häufiger essen als trinken gehe. Jüngste Bilanz: Maria Schrader, Hellmuth Karasek und Jürgen Trittin. Ich werde alt.
20. November, 2007 um 11:36
Alt ist okay.
Hauptsache nicht vernünftig.
20. November, 2007 um 11:43
Bei unserer Hochzeit werden die Gäste noch älter sein. Aber die (und wir) sind ja nicht berühmt.
Auf den Jürgen könnt ich aber auch verzichten.
20. November, 2007 um 13:40
Schlimm wird’s, glaub ich, erst dann, wenn Dir Peter Hahne vom Nebentisch aus zuprostet. Von daher: weitermachen!
20. November, 2007 um 13:43
Oh Gott!
20. November, 2007 um 14:11
bei mir ja erstaunlich oft westbam in letzter zeit. manchmal glaube ich, der stalkt mich.
20. November, 2007 um 15:04
Denkbar.
20. November, 2007 um 17:31
So lang es nicht Rolf Eden ist…
20. November, 2007 um 17:55
Eine gewisse Reife schadet nie. Solange aus der Burns- keine Opaverschwörung wird. ;-)
20. November, 2007 um 20:53
Aber weiste, mal ehrlich: heike und mia sind auch nicht mehr die jüngsten …
20. November, 2007 um 22:15
Als ich noch in F-Eschersheim (Hügelstraße) gewohnt habe, ist mir fast täglich Marcel Reich-Ranicki über den Weg gelaufen. Er wohnte nebenan im sogenannten Dichterviertel und war stets in Begleitung seiner Frau, mit der er sich auf polnisch unterhielt. Sabrina Setlur ist mir hingegen nie begegnet, aber die wohnte auch nicht im Dichterviertel. Alt habe ich mich trotz aller Be- und Vergegnungen nicht gefühlt, das hatte bislang andere Gründe.
20. November, 2007 um 23:09
Hat Frau Setlur etwa keine Einreisegenehmigung ins Dichterviertel bekommen?
21. November, 2007 um 01:59
Der war gut, Edi. Ein echter St.Burnster-Insider.
Creezy, das gefühlte Alter. Das gefühlte.
Mq: Ihren amüsanten Vergleich in allen Ehren, aber er hinkt. Frankfurts zügelloses Promileben lässt sich nicht so leicht in Viertel einteilen.
Thukydides: Und das bei dem riesen Verdienst um die Deutsche Lyrik. Ich sach nur: “Die Rinder, der Wahn, das kann ich mir ersparen.”
22. November, 2007 um 00:28
/thukydides: Nein. Sie bekam keine Ausreisegenehmigung für Rödelheim.
/Sanktster: Eigentlich dachte ich an ein Gesellschaftsspiel in Promiplanquadraten – eine Art Promiversenken. Aber vermutlich lässt sich das rein geometrisch für Frankfurt tatsächlich nicht realisieren.