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When The Music’s On

Eure reichhaltige Sammlung an guten Musikideen hat meinem Musikbetrieb wieder geölt und in Gang gesetzt. Danke nochmals an die unermüdlichen Tippgeber und Akustikgourmets. Angehört hab ich mir alles, was ich noch nicht kannte und daraufhin diverse Songs bei iTunes geholt. Für den Kauf neuer Alben hat sich dann doch in der Hauptsache der eigene Kopf durchgesetzt, aber die Inspiration mich wieder ein bisschen am guten alten Rock’n'Roll zu laben, kommt von Euch. Guter Zeitpunkt, Euch die wichtigsten Neuerwerbe seitdem hier mal kurz vorzustellen und Danke zu sagen:

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The Gaslight Anthem – Sink Or Swim
Veritabler Hot Water/Social Distortion-Klon. Danke Philsen!

Chuck Ragan – Feast Or Famine
Mensch Chuck, du schreibst doch Kehlo-Klassiker für die Ewigkeit. Auch mit Dudel und Akustiknudel, geb ich zu. Aber bitte wieder mit Verzerrer und Schlagzeug. Schön, dass meine Lieblingsband aller Zeiten, Hot Water Music, sich wieder zu gemeinsamen Sympathiebekundungen hinreissen lassen. Vielleicht wird’s ja wieder was. Wenn nicht, lebt die Band auf meinem rechten Oberarm weiter.

Against Me – New Wave
War nie ein Freund dieser Band und kann mich auch nicht mehr erinnern, warum ich grade dieses Album gekauft habe. Vermutlich weil ich gelesen hatte, dass der Folkanteil einem Popanteil gewichen war. Ist richtig, sind auch zwei Hits drauf, aber das macht das Kraut leider nicht fett.

The Cribs – The New Fellas

Hat mir noch gefehlt, das zweite Album. Nicht so ein Knaller wie die Neue, aber der Vollständigkeit halber und schon wegen “Mirror Kissers” ein Musshab, vorausgesetzt man mag das 1-2-3 Losgeholze der Burschen.

Rooney – Calling The World
Nach der Promotour im Frühjahr und einem mir etwas zu entspannten Konzert war ich skeptisch ob der Beau-Band aus dem OC California-Umfeld. Doch so gut wie er aussieht, der Herr Schwartzman, so gut schreibt er auch Songs. Zwischen Weezer, Queen, Beach Boys und Spandau Ballet findet sich ein Platz für Rooney. Popgranate mit Retroaufkleber, den man auch mit heißem Wasser nicht abbekommt.

Babyshambles – Shotter’s Nation
Wer sagt’s denn? Carl Barat kann schon mal den Pelzmantel auspacken und eine Kumpelspritze Heroin, damit er das davon eilende Genie wieder auf den dreckigen Boden uninspirierten Cold Turkeys herunterholen kann. Pete, du Hundling, du raffinierter.

Maritime – Heresy And The Hotel Choir
Ich mag den ollen Schwulinski Davey van Bohlen. Ohne seine Stimme fehlt mir was. Und seit es The Promise Ring nicht mehr gibt, muss man für neue Songs halt auf Maritime zurück greifen, auch wenn die beim Heulo-Label Grand Hotel untergekommen sind.

Band Of Horses – Cease To Begin

Und das nicht minder großartige Debütalbum “Everything All Of The Tim” hab ich mit dazu gekauft. Der wahre Indiepop muss ja auch was verdienen. Auf den ersten Höreindruck klingt Sänger Ben Bridwell erschreckend verwandt mit James Mercer (Shins). Beim genaueren Hinhören kann man aber eher Built To Spill als die Shins ausmachen Großartige Band aus Seattle und wieder einer der vielen Belege, warum amerikanischer Indie der beste der Welt ist. Bei aller Liebe zu den Inselaffen.

The Killers – Sawdust

B-Seiten und Unveröffentlichtes. Die tolle Single mit Lou Reed ist auch drauf. Für mich eh keine Frage. Ich bin Killers, ich bin Brandon Flowers.

The Weakerthans – Reunion Tour

Klassiker, jetzt schon. Aber war eh klar.

Ansonsten kann ich nur empfehlen, mal alle vier Weakerthans-Platten am Stück zu hören. Wie ein einziger langer schöner Traum mit einem Ende, das keins ist, weil’s immer weitergehen muss. Ich sentimentaler Sack hab mir dann zum Ausgleich die neue AC/DC-DVD schenken lassen, nur um erneut konstatieren zu müssen: Niemand hat den Rock’n'Roll so perfekt verstanden wie die alte Besetzung um Bon Scott. Ein Schamane. Ein Schamane. Und dann bitte noch als Alltime-Winter Klassiker Idahoe und American Analog Set hören. Ich kann’s nicht oft genug sagen.

Nachtrag: Ich vergaß, die neue Radiohead zu erwähnen. Tolles Brot auch für Halbfans wie mich. Und die neue Bruce Springsteen (“Magic”) hab ich auf iTunes erladen. Erdig, um nicht zu sagen griabig. Der Boss halt.

7 haben herzlich gelacht bei “When The Music’s On”

  1. Silka sagt an:

    maritime. juhu. da ist ja mein geschmack nicht ganz so schlecht , wenn der burnster diese gruppe hier auflistet.

    so i can stop running and the air can hum
    the busy sister’s stunning, won’t she be stunned
    by the infinite parade of punk rock t-shirts on
    WHEN YOU CAN’T BREAK THROUGH
    WITH THE ONE THAT YOU WANT
    no you can’t you can not know you can’t
    you can not

  2. rp sagt an:

    Wie kommst du schon zur neuen Killers? Die kommt doch erst am 16. oder?

  3. Burnster sagt an:

    Man nennt es Rezensionsexemplar:)

  4. Juri sagt an:

    So I say
    Thank you for the music…

  5. rp sagt an:

    Ach ja, du bist ja irgendwie in die Musikindustrie verwickelt :)

  6. Burnster sagt an:

    Fluch wie Segen, mein lieber RP.

    Gern geschehen, Juri.

    Toller Song, den du da zitierst, Silka!

  7. rp sagt an:

    Ja, ich weiß was du meinst. Hab mir das neue Killers heute früh beim Busfahren durchgehört. Zum Teil ziemlich geil.

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