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Ärgerliche Nebensatzkonstruktion

Wenn man sich am Freitag extra zeitig aus dem Büro stiehlt und sich zu Ikea quält, der dann aber das, was man will, nicht hat und man 20 Kilometer zum nächsten Ikea zurücklegt, auf dem Weg dorthin dann aber in einen Mörderstau gerät und irgendwann um 11 Uhr nachts nach Hause kommt und am nächsten Tag seinen Umzug erledigen muss und die Küche der Partnerin ausräumen, sich am Sonntag zur Selbstversöhnung auf ein kleines bisschen hirnloses Großwandgeballer im Kino freut, stattdessen aber die Tram zweimal und den Film einmal verpasst, im Bourne-Ultimatum landet und vor lauter Handkameragewackel den ganzen Umzugsstress, den man abbauen wollte, nochmals amplifiziert, dann muss man sich nicht wundern, wenn man am Montagmorgen nicht nur einen Muskel-, sondern auch einen gehörigen Nervenkater sein Eigen nennen darf.

14 haben herzlich gelacht bei “Ärgerliche Nebensatzkonstruktion”

  1. MC Winkel sagt an:

    Gute Besserung, Butze. Und den Bourne-Quatsch hätteste Dir wirklich schnenken können. Und nun sag, was es war, was Ikea nicht mehr hatte? Kramfors?

  2. Julie Paradise sagt an:

    Nervenkater,
    Nervenkatze,
    Streichen schnurrend –
    Ritzeratze —
    Unter die Matratze.

    (Und alles ohne Nebensatze!)

    Nicht ärgern, Burnster, jetzt ist das böse Wochenende ja vorbei. Ist schon fies: Man erhofft sich Erholung von diesen läppischen zwei Tagen und streßt sich nur noch mehr. Wenn dann noch etwas schief geht … Zum Glück ist heute Montag.

  3. creezy sagt an:

    Aber ein gelungener Satz ansonsten … ach, diese besch… Umzüge laufen doch eh nie so, wie man’s haben will. Kennste doch.

  4. kosmonautin. sagt an:

    und dabei hat doch so schön die sonne geschienen!
    im hohen alter würdest du dich freuen, wenn du noch so stressresistent wärst.

    auf das ikea-stück bin ich auch gespannt.

  5. burnster sagt an:

    Ich bin sehr leidenschaftslos was Inneneinrichtung betrifft. Erstaunlicherweise umso kürzer und gespannter sind die Nervenstränge bei Umzügen.

  6. r0ssi sagt an:

    was für ein satz. schon mal an politikerkarriere gedacht?

  7. Burnster sagt an:

    Unentwegt, Rossi.

    MC: Ein Bett und ein Schrank. Keine Ahnung wie das Zeug heißt. Frag meine Ausstatterin.

    Julie: Eben. Zum Glück ärger ich mich heute schon wieder über den Job. Das entspannt auch irgendwie.

  8. dieJulia sagt an:

    Blödsinn, du oida Grandscherbm.
    Bourne war gut. Sehr sogar.

    Egal, was hippe Kulturredaktionsdefätisten bemüht abgebrüht hervorrülpsen, weil sie dafür bezahlt werden, hip zu sein. ;)

  9. burnster sagt an:

    Mir ist schlecht geworden bei dem Gewackel. Kann sein, dass er trotzdem sehr gut war.

  10. dieJulia sagt an:

    Ja, das mit dem Gewackel hatte ich irgendwo (war’s im Spiegel?) auch schon gelesen. Ich hab die ganze Zeit drauf gewartet, aber es kam nicht. Vielleicht war ich im falschen Film?

  11. Dr.Sno* sagt an:

    Moment mal!
    Sich erst mit Ikea-Schmarrn aufs grausamste selbst geisseln aber dann wegen ein bisserl Kamerageschunkel rumjammern? Da stimmt doch was nicht…

  12. burnster sagt an:

    Du hast dich verschrieben. Du bist doch sicher Dr. Snob*.

  13. Dr.Sno* sagt an:

    Das Antikgerümpel ist ja nicht nur angenehmer und erheblich dauerhafter sondern auch noch günstiger. Sagt auch der Don Alphonso und wo er Recht hat hat er Recht…

    Aber natürlich steht hier bei mir im Büro auch der schreckliche Ivar rum, denn a bisserl gruseln schat ja nix.

  14. St. Burnster sagt an:

    Ich halt nix von Antik. Ich bin ein Popper.

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