Ärgerliche Nebensatzkonstruktion
Wenn man sich am Freitag extra zeitig aus dem Büro stiehlt und sich zu Ikea quält, der dann aber das, was man will, nicht hat und man 20 Kilometer zum nächsten Ikea zurücklegt, auf dem Weg dorthin dann aber in einen Mörderstau gerät und irgendwann um 11 Uhr nachts nach Hause kommt und am nächsten Tag seinen Umzug erledigen muss und die Küche der Partnerin ausräumen, sich am Sonntag zur Selbstversöhnung auf ein kleines bisschen hirnloses Großwandgeballer im Kino freut, stattdessen aber die Tram zweimal und den Film einmal verpasst, im Bourne-Ultimatum landet und vor lauter Handkameragewackel den ganzen Umzugsstress, den man abbauen wollte, nochmals amplifiziert, dann muss man sich nicht wundern, wenn man am Montagmorgen nicht nur einen Muskel-, sondern auch einen gehörigen Nervenkater sein Eigen nennen darf.
24. September, 2007 um 10:16
Gute Besserung, Butze. Und den Bourne-Quatsch hätteste Dir wirklich schnenken können. Und nun sag, was es war, was Ikea nicht mehr hatte? Kramfors?
24. September, 2007 um 10:29
Nervenkater,
Nervenkatze,
Streichen schnurrend –
Ritzeratze —
Unter die Matratze.
(Und alles ohne Nebensatze!)
Nicht ärgern, Burnster, jetzt ist das böse Wochenende ja vorbei. Ist schon fies: Man erhofft sich Erholung von diesen läppischen zwei Tagen und streßt sich nur noch mehr. Wenn dann noch etwas schief geht … Zum Glück ist heute Montag.
24. September, 2007 um 11:05
Aber ein gelungener Satz ansonsten … ach, diese besch… Umzüge laufen doch eh nie so, wie man’s haben will. Kennste doch.
24. September, 2007 um 12:06
und dabei hat doch so schön die sonne geschienen!
im hohen alter würdest du dich freuen, wenn du noch so stressresistent wärst.
auf das ikea-stück bin ich auch gespannt.
24. September, 2007 um 12:17
Ich bin sehr leidenschaftslos was Inneneinrichtung betrifft. Erstaunlicherweise umso kürzer und gespannter sind die Nervenstränge bei Umzügen.
24. September, 2007 um 16:47
was für ein satz. schon mal an politikerkarriere gedacht?
24. September, 2007 um 16:55
Unentwegt, Rossi.
MC: Ein Bett und ein Schrank. Keine Ahnung wie das Zeug heißt. Frag meine Ausstatterin.
Julie: Eben. Zum Glück ärger ich mich heute schon wieder über den Job. Das entspannt auch irgendwie.
24. September, 2007 um 23:21
Blödsinn, du oida Grandscherbm.
Bourne war gut. Sehr sogar.
Egal, was hippe Kulturredaktionsdefätisten bemüht abgebrüht hervorrülpsen, weil sie dafür bezahlt werden, hip zu sein. ;)
25. September, 2007 um 09:34
Mir ist schlecht geworden bei dem Gewackel. Kann sein, dass er trotzdem sehr gut war.
25. September, 2007 um 11:20
Ja, das mit dem Gewackel hatte ich irgendwo (war’s im Spiegel?) auch schon gelesen. Ich hab die ganze Zeit drauf gewartet, aber es kam nicht. Vielleicht war ich im falschen Film?
25. September, 2007 um 13:54
Moment mal!
Sich erst mit Ikea-Schmarrn aufs grausamste selbst geisseln aber dann wegen ein bisserl Kamerageschunkel rumjammern? Da stimmt doch was nicht…
25. September, 2007 um 15:55
Du hast dich verschrieben. Du bist doch sicher Dr. Snob*.
25. September, 2007 um 16:28
Das Antikgerümpel ist ja nicht nur angenehmer und erheblich dauerhafter sondern auch noch günstiger. Sagt auch der Don Alphonso und wo er Recht hat hat er Recht…
Aber natürlich steht hier bei mir im Büro auch der schreckliche Ivar rum, denn a bisserl gruseln schat ja nix.
25. September, 2007 um 16:51
Ich halt nix von Antik. Ich bin ein Popper.