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Yeah I’m a Wrathchild!

Für mich gibt es nur wenige Bands meiner Jugend (und damit meine ich ab 13), die heute in gleichem Maße meine Begeisterung entfachen können wie damals. An denen ich mich nicht kaputt gehört habe über die Jahre und die ich selbst in ihrer jetzigen Inkarnation nicht peinlich finde. Neben viel AC/DC und weniger Motörhead sind das vor allem Iron Maiden. Ich kenne alle Platten samt zweistimmiger Gitarrensoli in- und auswendig, ich kann bis zur “No Prayer For The Dying” fast alle Texte mitskandieren und ich habe jedes Eddie-Cover bis ins letzte originelle Detail studiert. Ich kann “Revelations” besser bei Karaoke singen als jeden Beatles-Song, ich war mal im selben Hotel wie Bruce Dickinson und Steve Harris, ich war der einzige im Umkreis von 100 Kilometern, der das original Purgatory-Shirt sein Eigen nennen durfte und ich war mit Sicherheit ein Einziger unter Millionen Maiden-Heads, der einen eigenen Roman über Eddie geschrieben hat. Beziehungsweise die ersten drei Kapitel.

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Ich habe keinen Punk erlebt, Hardcore war ich erst ab 20, Slayer und Possessed waren mein Aufrotzen gegen die Dörflichkeit, aber Maiden war meine Jugend. Unter der Bettdecke habe ich die Platten per Kopfhörer gehört und mir anhand der Zeichnungen von Derek Riggs vorgestellt wie die Band durch die Zeit reist, um immer wieder dem Monster Eddie zu begegnen. Am Schlagzeug habe ich “The Prisoner” nachgekloppt bis mein Papa sich aus Frust einen Vollbart wachsen ließ, ich habe 2003 bei Rock Am Ring sicher lauter mitgebrüllt als die Bremer Fans am Wochenende unseren Miro (hähä) ausgebuht haben. Und auch wenn Maiden keine wirklich guten Platten mehr veröffentlichen, mein Fantum ist gutwillig geblieben. Mein Geldbeutel bleibt offen für Harris & Co. Gerade erst einen großen Schwung CDs nachgekauft (Vinyl hab ich eh), meine Rock In Rio-DVD rausgekramt und vor ein paar Wochen zuvor fast fabrikfrisch die neuen Maiden-Vans im Store abgefischt. Und dann bei Malcolm dieses Video gesehen und sofort beschlossen, Iron Maiden und den Nordstrand mal in einen Google-Kontext zu bringen. Up the Irons!

15 haben herzlich gelacht bei “Yeah I’m a Wrathchild!”

  1. KleinesF sagt an:

    Da war so ein Lied, das fing an mit “Heidi-Heido-Heida” und ging dann über in Metal. Das hat mich tief beeinflusst. Waren das Maiden? Ich kann mir keine Namen merken.

  2. kosmonautin. sagt an:

    wow. so viel euphorie über gekreische und gehämmere und gedöns.
    freut mich.
    nur die schuhe sind so gar nicht mein fall und als du hardcore warst, spielte ich mit meinem ersten hamster.

  3. Burnster sagt an:

    Quatsch, F, das war Accept.
    Kosmo: Das gibt mir zu denken mit dem Hamster.

  4. creezy sagt an:

    jetzt bin ich beruhigt!

  5. kosmonautin. sagt an:

    herr b., mir auch.

  6. mek sagt an:

    Ich habe ja lange gebraucht mich an 7th son of a 7th son zu gewöhnen. Aber irgendwann konnte ich dann auch die Texte mitjaulen.

  7. Malcolm sagt an:

    Ich liebe es Menschen zuzuhören, die so eine Begeisterung für etwas aufbringen können. Dabei ist es fast egal was, ich mag das.

  8. St. Burnster sagt an:

    Mek: Mich als damaligen Metalpurist haben anfangs die Keyboards gestört. Jetzt eigentlich auch wieder.

    Malc: Ich liebe es, Menschen zuzuhören, die so eine Begeisterung für zweistimmige Gitarrensoli aufbringen können. Das ist meine Klassik.

    Creezy: Na da bin ICH ja beruhigt.

  9. mek sagt an:

    Deshalb erwähne ich die Platte auch. Ich war ja eher der Powerslave.

  10. Rationalstürmer sagt an:

    Ich war in Kim Wilde verliebt.

  11. Juri sagt an:

    The devils kitchen is no swimming pool.

    Ratz: Rage to Love!

  12. nath sagt an:

    ich hoer nur eros und carpendale via stax an mission cyrus III.
    …jetzt krieg ich haue.

  13. MC Winkel sagt an:

    Diese Botten hat Reensen auch. Aber dazu sage ich hier jetzt mal nichts.

  14. Burnster sagt an:

    Haste doch grade:)

  15. St. Burnster » Blog Archive » When The Music’s Over sagt an:

    [...] Metal-Jahre wieder auferstehen, keineswegs aber die Begeisterung für die Musik. Iron Maiden ausgenommen. Wo liegt also mein Problem? Ich mutmaße manchmal, dass mich andere Themen zu sehr von der [...]

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