Streifzüge durch Grafentraubach
Die schönen Seiten an dem Zuhause, dem man einst entflohen ist, festzuhalten, ist gar nicht so einfach. Hätte ich die Fotos da unten vor ein paar Jahren gemacht, sie hätten nicht das Idyll wiedergegeben, das sie jetzt tun. Nicht für mich und vermutlich noch nicht einmal für den neutralen Betrachter. Schönheit liegt in der Liebe zu den Dingen. Manchmal auch im Groll. Aber den hab ich längst abgelegt gegen das gute alte Grafentraubach. Ich glaube, das sieht und merkt man.

Das ist das Grafentraubacher Schloss samt angrenzenden Stallungen und Grundstück. Nahezu verfallen und von seinem jetzigen Besitzer höchststräflichst verkommen gelassen.

Schön sind unsere niederbayerischen Käffer immer dann, wenn sie aufhören und an die Felder grenzen. Du bist schön von hinten, um’s mit Stereo Total zu sagen.

Dieser Bauernhof mit dem alten Taubenschlag gehört zur entfernten Verwandschaft und das Familienoberhaupt ist ein echter Jager und überhaupt wird hier noch mit harten Bandagen gewirtschaftet. Dass dabei weder Vieh noch Mensch zu sehen sind, liegt nicht nur daran, dass Samstag ist.

Ja, das issa. Der Original Grafentraubach (TM). So fließt er durchs Dorf und war uns als Kind eher wegen der ganzen kleinen Brücken eine Freud. Zum Schlittschuhlaufen zu eng, zum Planschen zu seicht, zum Durchwandern zu kurz.

Ein bisher weitgehend unentdeckter Mirabellenbaum auf dem weitläufigen Terrain der Familie Burnstl. Ich dummer Hund hab keine mitgenommen. So einen schönen Kuchen hätt ich damit machen können. Saublöd.
6. August, 2007 um 15:06
Strunzblöd! Aber echt! Und sehr idyllisch. Langsam klingst Du als würdest Du Dich nach dem Eigenheim sehnen ,-)
6. August, 2007 um 15:26
Süßer die Glocken nie klangen, meinst Du, Creezy? Nein, ich kann Dich und meine Fangemeinde beruhigen. Von einem Eigenheim am bayerischen Lande bin ich noch ca. 40 Jahre entfernt. Berlin, Berlin, da bin ich daheim.
6. August, 2007 um 15:40
Nanana, Butze;
Es ist wo man herkommt UND wo man ist.
Und das ist doch super!
6. August, 2007 um 20:06
Ja. Is hoid so vui schee unsa Hoamat. Ein autochthones Idyll, grad recht zum Kinderkriegen.
6. August, 2007 um 21:19
Ooohh!
6. August, 2007 um 22:33
Bollix!
Es ist WER man ist, egal WO man ist.
7. August, 2007 um 02:47
Wonst amoi des Schlessl do om kaafst, ruafst mi und an Dokta Sno oh, nochad kemman und nochad is döps a gmaade Wiesn.
7. August, 2007 um 06:07
Kein Zweifel: Bayern ist und bleibt das Texas von Old Germany. Noch schöner wär’s allerdings gewesen, wenn sie dir zum Abschied einen
BushStrauss zu Füßen gelegt hätten ;-)7. August, 2007 um 09:34
ich hüte gerade das haus meiner eltern, und was soll ich sagen: mir geht es genauso!
7. August, 2007 um 09:38
Rationalstürmer: Da isser wieder, dein Lieblings Ink-Term.
Rolf & MC: Es ist vor allem auch wurscht, wenns einem gut geht.
Don: Gib ma Buiva!
Opa: Verstehe:)
Silka: Hast du auch einen Mirabellenbaum gefunden?
7. August, 2007 um 13:25
kein mirabellenbaum aber andere schöne dinge. vielleicht fahre ich heute mal mit dem fahrrad durch die gegend und mache einige fotos
7. August, 2007 um 14:22
Wos gosds?
Im Ernst, wenn man Eltern nach 150.000 für eine Hütte fragt, sagen sie leichter ja, als nach 40.000 für eine PS-Schleuder oder 7.000 für eine Ducati. Ausserdem ist Schlossbesitzer der geilste Beruf von allen.
7. August, 2007 um 14:35
Woher kommt dann mein Einkommen als Schlossbesitzer?
7. August, 2007 um 15:29
Jetzt wird mir erst alles klar. Du warst nur deshalb hier, um am Freitag mit der Ellen GROWING MOVEMENT zu gucken, oder? :)
7. August, 2007 um 15:55
Wie, was, wo? Haben GM gespielt? Ist Loll nicht im Knast? Und Ellen nicht in Reha? Und überhaupt? Dafür bin ich an deinem neuen Eigenheim vorbeigefahren. Das bewohnst du ja angeblich nicht alleine, was man so hört;)
7. August, 2007 um 16:03
Seit dem denkwürdigen US Bombs gig in Straubing hab ich nix mehr vom loll gehört. Ausser damals, als er Aussenminister im Schattenkabinett der APPD war :)
Trotzdem hat’s mich gewundert, ja :)
Ich hätt aber immer gedacht, Ellen wäre in Botswana oder so…
http://www.labertalfestival.de/ jedenfalls, da waren sie angeblich.
Nicht so ich, ich war im Eigenheim ;)
7. August, 2007 um 17:21
Als Bäcker vom “GrafentraubacherSchlossmirabellentraum” hast Du schon in mir den ersten und besten Kunden. Dann noch ein paar Zimmer, wie das Orphee in Regensburg das macht, und ein schmissiger Name, eben Grafentraubacher Mirabellenschloss, und die Sache ist geritzt.
7. August, 2007 um 18:57
Watt nüülk, datt allns. Door much ick ook wall maal dörtingeln. Fallt mit tiäau!
7. August, 2007 um 20:26
Glücklich sind die, die so etwas wie Heimat mit Tradition haben, egal, wie sie dazu stehen…
7. August, 2007 um 23:04
Rolf: Irre, der Loll auf dem Schierlinger Open Air. Hätt ich das gewusst.
Don: Gib mir noch ein, zwei Jahre in Berlin:)
Ole: Ha?
Mouchi: War ein Arbeitssieg, aber ist einer.
8. August, 2007 um 11:13
“Wie niedlich/idyllisch, das alles. Dort würde ich auch mal durchtingeln mögen. Gefällt mir.”
8. August, 2007 um 11:29
Ah:)