Den schlafenden Giganten aufwecken
I’m so tired of waiting on a good sign
I’m gonna wake up a sleeping giant
Gun me down, should I stray
I don’t want to fuck it up again
Dass man es nicht versauen soll, wenn es so dermaßen gut geht, das richtet man nicht nur an das Gegenüber, sondern vor allem auch an sich selbst. Und obwohl sie sagt, dass der Song viel zu lang ist, muss er doch so lang sein, weil das Gefühl so ein langanhaltendes ist. Es ist wie Luft anhalten, ohne dass man sie eigentlich braucht, weil man doch längst unter Wasser atmen kann. Das ist alles längst so wie es sein soll, das Ding setzen wir nicht mehr in den Sand.
St. Burnster singt “Sleeping Giant” (Mp3)
St. Burnster bei Myspace

22. Mai, 2007 um 07:40
Und die sagt da auch nix dazu, dass du immer diese komischen Handgelenkswärmer trägst, Burnstl? Dann wird die ja wirklich eine Nette sein.
An das Stückerl könnt ich mich gewöhnen, obwohl man deinen zarten Schmelz schon gscheit durchhört :-)
22. Mai, 2007 um 08:09
Nana, musst dich doch nicht gleich im Türrahmen übergeben. So schlecht ist der Song nun auch nicht.
22. Mai, 2007 um 09:49
Razcal: Wer kann der kann und du kannst -glaub ich- nicht. Würd komisch bei dir aussehen. Aber ich versteh, dass du ein wenig neidisch bist. Und der zarte Schmelz ist aber seit jeher Programm. Da muss man jetzt keine biografisch-interpretatorische Punktlandung dazu machen.
Roblonzki: Dass der Kommentar nicht im Billigekalauerspam gelandet ist, verwundert mich. Muss wohl mal ein Upgrade vornehmen.
22. Mai, 2007 um 13:20
Nice one, Buzzy. Alles selbst eingespielt?
Das einzige, was mich immer so ein wenig stört, sind die Drums. Die wirken so … mechanic, weisste. Sonst perfekt!
22. Mai, 2007 um 13:53
Das mit den Drums ist ja in diesem wie in manch anderem Falle beabsichtigt. Die ganze Sealevel-Platte z.B. is auch vom Computer gedrummt und das haben selbst gestandene Schlagzeuger nicht bemerkt. Liegt also immer in meinem Ermessen, wie ich’s gerne hätte. Und danke!
22. Mai, 2007 um 18:52
Mir geht’s da sehr ähnlich wie dem MC. Finde den Song zwar recht lang (nicht überlang), generell auch wirklich schön und gelungen. Als Drummer tue ich mich aber ebenfalls – gerade in Rock/Pop/Indie-Songs doch immer wieder schwer mit vielen Computer-Grooves, auch wenn sie mit echten Samples arbeiten. Die leichte Statik, Hüftsteifig- und Gleichförmigkeit eines rechnergenerierten Grooves kann ich durchaus respektieren, und sie ist auch hier ja wahrlich nicht geschmacklos (einigenteils musste ich, obwohl der Groove ansich ja gar nicht sonderlich pluckerig und dominant ist, sogar an Gibbards The Postal Service denken). Dosenrhythmen sind generell nur bedingt meine Tasse Tee. So. Genug gemoppert. Trotzdem eine wahrhaft feine Nummer aus erfreulichem Anlass!
22. Mai, 2007 um 22:35
*Huch* samma heut aber sensibel.
Sorry, aber bei der Vorlage …
23. Mai, 2007 um 01:55
Ich hab ja eh von Haus aus einen etwas höheren Blutdruck, da brauch ich diese Pulswärmer nicht. Aber ich erinner mich, wie der Schwarzenbeck noch bei die Bayern gspielt hat, da hab ich so einen FCBayern-Dings gehabt. Meine Mama hat aber immer gschimpft.
23. Mai, 2007 um 03:51
Das hätt ich an Mamas Stelle auch. :)
23. Mai, 2007 um 09:49
Die Künstlerseele ist stets eine fragile.
23. Mai, 2007 um 10:12
Und sie ist, wie das ganze Leben, zudem eine rechte Hängebruckn. Aber auf der anderen Seite stehen der Ruhm, das Bier und die Weiber. Allen Gewalten zum Trotz sie erhalten, Compadre…
23. Mai, 2007 um 10:24
Toll! Ungefähr so stelle ich mir Yo La Tengo on hellfire and bourbon vor…
23. Mai, 2007 um 10:44
Danke, Herr Pivo. Ich liebe Yo La Tengo und das mit dem Bourbon und so geht eh easy. Sie verstehen mich:)
23. Mai, 2007 um 10:57
[...] tippt nicht nur fantastische Texte und stirbt filmreif, nö. Er schreibt auch noch fantastische Songs, denen es lediglich eine professionellere Produktion bräuchte, um sie wie die Smashing Pumpkins [...]
23. Mai, 2007 um 13:33
aight!
23. Mai, 2007 um 22:14
Zu lang? Nope.
23. Mai, 2007 um 22:44
Thanks, Doc.
24. Mai, 2007 um 20:05
“Der ist mal wirklich lang” hab’ ich mir jetzt eine ganze Weile gedacht. Irgendwie staunend, wie es Mädchen gebührt.
Und dann hab’ ich gemerkt, daß MediaMonkey standardmäßig repeatet.
[Flieg' ich jetzt von der Blogroll, wenn ich beim zweiten Kommentar gegrinst habe, M
imoeister?]24. Mai, 2007 um 21:23
Zumindest stehst du knapp davor.
2. Juni, 2007 um 11:21
“Wir wollten einen Songtext und keine Kurzgeschichte”: mopperte unlängst unser Gitarrist und strich mir erstmal die schönsten Passagen aus meinem Herzblutschrieb. Die Künstlerseele ist stets eine fragile. So ist es! Sie haben übrigens ab sofort einen neuen Fan! Liebe Grüße
8. Juni, 2007 um 14:14
Oh, das freut mich sehr! Ohne Scheiß!