Auf nach Golgotha
Während mein ewiger Leidensgenosse sich pastoral um Kopf und Kragen singt und ich mir auf dem Holzweg zur Selbstkreuzigung galgenhumorig noch ein wenig Unterhaltung gönne, marschiert die Uhr unweigerlich in Richtung Karfreitag. Das ist die richtige Zeit, um nochmals eine Hinrichtung auf dem Odeonsplatz Revue passieren zu lassen, bevor ich mich darniederlege und euch morgen mit Tina und dem Tod den Tag vermiese, ehe ich nächste Woche zu neuen Schandtaten auferstehe. Bis dahin bin ich in Klausur und bekomme eine Eins im I.N.R.I.-Schönschreiben. Und für alle Mitleidenden: Das Kreuz bitte an der richtigen Stelle machen. Sonst landet man nur bei den herkömmlichen gottlosen Banditen. Und wir wollen uns doch wenn dann nur für die Liebe nageln lassen. Wenn sie nur nicht so hübsch lächeln würde, im Angesicht des Todes.

5. April, 2007 um 00:48
Ach Schmarrn, für die Liebe nageln lassen. Wir wollen doch vor allem nageln, oder net?!
5. April, 2007 um 01:05
Dass du etz ollawei so spitzfindig sei muast!