Im Suff sind alle Städte schön
Diese Stadt ist ein Irrenhaus. Man kann es drehen und wenden, man kann es braten und frittieren, man kann es diskutieren, negieren und forcieren, aber diese Stadt ist ein Irrenhaus und wer vorher noch nicht irr war, der findet die Irre hier irre kleidsam. Ich hatte es ja vor ein paar Wochen angekündigt: Ich spiel das Spiel nach meinen Regeln und bisher funktioniert das recht gut, aber wenn ich der Stadt dann mal eins ausgewischt und ihr demonstriert hab, dass ein Bayer in Preußen über längere Zeit die Fäden in der Hand halten kann, dann reicht’s auch wieder. Man kann ja nicht allen Ernstes den Rest seines Lebens in einer Stadt verbringen, die es so überhaupt nicht gibt.
WICHTIGER NACHTRAG: Rettung naht!

14. März, 2007 um 09:41
Du lebst doch gar nicht in Bielefeld.
14. März, 2007 um 09:48
Auf den Kalauer hab ich gewartet.
14. März, 2007 um 09:54
Gern geschehen.
14. März, 2007 um 10:24
… und sich die Hacken absaufen, auf der Suche nach einem Gebäude mit einem 80. Stock und einem Mädchen. Das sowieso nicht wartet.
14. März, 2007 um 11:00
Das klingt so, als hättest du meinen bisher unveröffentlichten Roman gelesen, Holgi. Ohne Scheiss. Unheimlich.
14. März, 2007 um 12:38
har har har! Sauguter Witz, wenn das hier nicht zum Titanic 2.0-Blog mutiert!
14. März, 2007 um 14:33
Pass auf, dass du nicht zur Original-Titanic mutierst und mit deinen Berliner Frechheiten hier sang- und klanglos untergehst:)
14. März, 2007 um 17:39
Mist, für Björns Kalauer bin ich zu spät. Immerhin hab ich noch rechtzeitig die vorherigen Kommentare gelesen. Frittierte Städte liegen mir persönlich ja immer ein wenig schwer im Magen.
14. März, 2007 um 17:41
Das passiert schon alleine deswegen nicht, weil Du damit Deinen einmaligen Status als „der einzige bayerische Blogger weltweit bei dem eine gebürtige Berliner Pflanze regelmässig kommentiert‘ verlieren würdest! ,-)
14. März, 2007 um 19:01
Nä, muß man nicht.
Aber welches Irrenhaus hat schon zwei Flughäfen?
14. März, 2007 um 19:31
Eins mit verdammt vielen Insassen.
14. März, 2007 um 19:39
Genau und die echten Irrenhäuser, die haben dann sogar noch drei Flughäfen …
14. März, 2007 um 20:32
Hast du den Roman denn schon geschrieben?
14. März, 2007 um 21:00
Ach, schon vor vielen Jahren.
15. März, 2007 um 02:50
Dachte ich mir. Was Sie sich wahrscheinlich ebenfalls dachten. Wobei ich schon der Meinung bleibe, dass es eigentlich egal ist, wo man seine Lebensreste absolviert, solange es sich nicht um ein dezidiertes Schlechtwettergebiet handelt. Weil die großen geschichtlichen Katastrophen nämllch alle von Schlechtwettervölkern ausgingen.
15. März, 2007 um 10:22
Ganz klar, auf wen’s ewig draufregnet, der wird unwirsch über die Jahrhunderte hinweg.
15. März, 2007 um 10:47
Dann müssen die in Bergen, NO, aber ziemlich fiese Tüpen sein.
Und warum hast du den Roman noch nicht veröffentlich? Hoffnung?
15. März, 2007 um 10:48
Er ist schlicht nicht gut genug.
15. März, 2007 um 10:48
Wenn eine Stadt Bielefeld ist, dann ja wohl Berlin.
15. März, 2007 um 19:35
MC = Ausziehen! Du darfst ab sofort vor der Einreise in die Bundeshauptstadt bei mir erst mal ‘nen Visa beantragen. So nicht, Du Kieler Nassratte!