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NME/STB

Meine zweite Lieblingsband nach My Chem sind ja The Horrors und umso enttäuschter bin ich über die mageren 7 Punkte der Plattenkritik des Debüts “Strange House”. Nicht. Wirklich interessant dagegen erscheint mir das Debüt der Elektrokraftmeier MSTRKRFT, ein Projekt des Death From Above Bassisten. Zum einen trifft es den Zeitgeist, der hoffentlich endlich wieder in Richtung alte Daft Punk geht, zum anderen schwingt da ein angenehm derber Hip Hop Vibe mit. “Street Justice” ist ein Hitizzle, Bruda.

Apropos Dancefloor: Der bayrische Armand Van Helden, DJ Hell wird verissen, weil beim NME keiner mehr Elektroclash hören kann. Da geht’s denen wie mir. Noch schlimmer ergeht es Vollkarl-Uwe Jared Leto und seinen 30 Seconds To Farce mit einer ehrlich verdienten Zwei. Ex-Ash-Muddi Charlotte Hatherley auf Solopfoten darf sich für ihr zweites Soloalbum “The Deep Blue” noch etwas zögerlich loben lassen. Das Klassikalbum ist “Sister” von Sonic Youth.

Bei den Singles haben wir schon wieder The Twang als “Track Of The Week” und schlagen uns mit dem 18. Re-Release von The Gossips “Standing In The Way Of Control” herum. Hymnenhaftigkeit unterstellt man nicht zu Unrecht dem neuen Biffy Clyro-Song “Saturday Superhouse” und neben den im Radar georteten Los Campesinos, empfehle ich die zuckersüßen Polytechnic mit “Cold Hearted Business.”

Die neue St. Burnster NME Kolumne gibt’s hier in voller Länge. Ja, ich schreibe gegen Bares für einen Industriegiganten und ich liebe es.

7 haben herzlich gelacht bei “NME/STB”

  1. brittbee sagt an:

    du rocknutte, du!

    die polytechnic-jungs sind ja irjendwie lecker, auf den ersten klick jetzt. kein wunder:aus manchester. ich fräse mich da gleich mal durch die songs. juter tipp, grazie.

  2. Burnster sagt an:

    Ach ihr Mädchen immer mit eurem lecker:)

  3. Malcolm sagt an:

    Das mit Jared Leto solltest du besser nicht in der Gegenwart der Kleinen sagen. Sie haut dir sonst den ihm verdankten angefeuchteten Schlüpper um die Ohren!

  4. Burnster sagt an:

    Als Schauspieler hat er ja durchaus seine Daseinsberechtigung. Aber als Musiker würde ich ihm die am liebsten subito entziehen.

  5. Malcolm sagt an:

    Sehe ich ähnlich.
    Wobei ich zugeben muss (was ich nicht einmal “zugeben”swert finde, weil ich wirklich dazu stehe!), dass ich die “Hunter” Version von ihnen sehr gelungen finde!

  6. Ole sagt an:

    Meinetwegen hätte man sich jede Form von Release bei The Gossip sparen können. Ich finde sie mehr als flüssig. Die weihrauchtrunkene Bedeutungsschwangerschaft der neuen Arcade Fire finde ich teils anstrengend, teilweise hat mich die Scheibe auch noch nicht, über weite Strecken finde ich persönlich aber schon sehr groß. Vom neuen Arktisaffentreiben habe ich noch nichts gehört, aber die erste Scheibe hat schon enorm Arsch getreten und war einer der wenigen Hypes des letzten Jahres, bei dem ich nicht auf die “Dagegen”-Barrikaden gesprungen bin und einfach mitgerockt habe. Im Übrigen hat mich Dein NME-Lookover zu eigenen heimlichen Metakritikplänen inspiriert. Mal schauen, was ich wirklich draus mache…

  7. Ole sagt an:

    P.S.: Bei mir nebenan liegt Holzbruch rum, den liegen zu lassen Dir völlig freigestellt ist. Aber falls Dir Lust dazu spontan kommen sollte (groß genug sollte Dein iTunes-Archiv ja wahrlich sein), wollte ich zumindest meiner Mitteilungspflicht Genüge tun.

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