Aribau
Für C.
Sie ist wie Gold im letzten Licht dieses Novembers. Sie ist damals der Kälte entkommen, aber keiner von uns kann sich daran erinnern, wie sie es genau gemacht hat. Unten im Süden, zuhause, als wir noch Kinder waren, haben wir von einem Haus am Strand, oder einem zwischen weiten Feldern oder einem in den Hügeln geträumt.

Und jetzt ist sie vollständig. Sie wird sich nicht mehr zu uns hier unten gesellen. Sie berührt den Boden nicht mehr, auf dem wir jeden Tag gehen. Sie hat Erlösung gefunden. Und sie kommt wohl nicht mehr einfach so bei uns vorbei.
Sie fährt nicht mehr hinunter in die Stadt. Sie bleibt sicher und verwahrt oben in der Aribau, die ihr Zuhause geworden ist. Ich werde mal bei ihr vorbeischauen auf einen Abstecher aus dem Jahre 1998. Und dann muss ich ihr erzählen, dass ich gehen werde und nicht mehr zurückkomme. Und ich vermisse sie jetzt schon.
(Den Song zum Text gibt’s hier)
16. Februar, 2007 um 17:09
Sehr schön. Ein Walzer als Ohrwurm.
16. Februar, 2007 um 17:54
Sehr gut erkannt!
16. Februar, 2007 um 21:38
schon schön find ich
3. März, 2007 um 16:11
Kann man den Song auch irgendwie lokal abspeichern oder käuflich erwerben?
Ich hab deine myspace-Seite schon ewig im Hintergrund offen, nur damit ich dieses wunderschön melancholische Stück Musik hören kann.