Licht am Ende
Und so geht eine Woche zuende, die mich Nerven gekostet hat, die ich sonst dazu benutze, das letzte bisschen Verstand, das ich besitze zum Zwecke der Selbstkontrolle einzusetzen. Ich habe etwas verloren und etwas gewonnen und am Ende das Gefühl, einen Schritt weiter die Straße fortgeschritten zu sein, die mich dahin führt, wo ich hin will. Ein paar Tage lang hab ich mich am Ende einer dummen Idee gefragt, ob noch Enthusiasmus genug für eine weitere in mir steckt. Und im Verlauf von wenigen Worten eines mentalen Vorarbeiters, kam die Inspiration zurück wie ein müdes Heer. Im Zuge dieser kurzen, aber schmerzvollen mentalen Umstrukturierungsmaßnahmen, dachte ich sogar daran, das mit dem Bloggen sein zu lassen, bei all dem Ärger den ich mir und Anderen schon damit eingehandelt habe. Doch jetzt sage ich entschlossener denn je “Nix!”. Von der Moderne und ihren unangenehmen zwischenmenschlichen Begleiterscheinungen lass ich mich doch nicht in die Knie zwingen. Ich bin angeschlagen, aber es geht weiter, auch wenn ihr gar nicht gemerkt habt, dass es fast aufgehört hätte.

9. Februar, 2007 um 10:18
das kommt mir alles bekannt vor. die fliegen sind zwar andere, aber die scheisse ist die gleiche.
und hier hat’s zu allem übel statt filmfestspielen auch noch eine unsicherheitskonferenz mit allerlei ungebetenen gästen.
9. Februar, 2007 um 11:51
wäre mir leid um dich gewesen, ich lese hier doch recht gerne :-)
9. Februar, 2007 um 12:20
Im Prinzip wollte ich euch nur zeigen, wie geil unser Flur aussieht. Aber danke:)
9. Februar, 2007 um 12:37
Mensch, Euer Flur sieht aber geil aus. Diese grandiose Lichtinstallation, die uns demonstriert wie sich der Burnster auf dem Weg ins Nichts und doch in das Alles bewegt, ist künstlerisch grandios umgesetzt.
Also, persönlich finde ich, eine Woche in der man etwas verloren hat und trotzdem als Gewinner rausgeht, ist die schlechteste Woche nicht.
9. Februar, 2007 um 12:46
Von einem “Gewinner” war nicht die Rede. Das Resüme ist schon eher ein äußerst verlustlastiges. Aber man gewöhnt sich ja an alles und vielleicht ist das der Gewinn.
9. Februar, 2007 um 14:20
Schön, dass zu hören, Dicker.
Aber ich hätte es eh nicht zugelassen.
Und Tom ist raus!
9. Februar, 2007 um 17:10
Nicht doch! Habe Dich doch eben für den Onlinegrimme vorgeschlagen.
9. Februar, 2007 um 18:38
Also ich sag mal ganz ehrlich: als ich unlängst die Überschrift “Die Reise endet hier” las, hatte ich sofort den Gedanken im Kopf “Der wird doch nicht…”
Schön, dass es nicht so ist.
9. Februar, 2007 um 21:19
Ich denke mal, das fällt uns alle an. Sogar mich – und ich hab den ganzen anderen Scheiß nicht mal mehr um die Ohren.
Schätze, du bist ein bißchen wie ich: Pause ja, aufhören no go.
9. Februar, 2007 um 22:09
Keine Sorge. Ich bleib am Ball. Danke für die Kommentare.
10. Februar, 2007 um 02:55
Und an den Bällen fei auch!! Weißt schon…
10. Februar, 2007 um 11:28
Zu wissen, wo man hin will, ist nicht die schlechteste Ausgangssituation, wenn man an der Straßenecke steht. An irgendeinem Kiosk liegt dann auch ein Stadtplan herum.
10. Februar, 2007 um 12:22
aufstehen, weitermachen! richtig so!
11. Februar, 2007 um 00:52
Was für ein Flur!
11. Februar, 2007 um 15:18
Ja, den fahr ich auch immer mit dem Skateboard lang. Kein Witz.
11. Februar, 2007 um 16:57
Bietet sich ja auch an. Das mit dem skaten im Flur. Und wo genau schlägt man ganz da hinten auf?
11. Februar, 2007 um 20:09
Im Licht..