28 Costumes To Go!
Bei diesem Artikel geht es nicht etwa um die Kostümwechsel eines W. Axl Rose bei der derzeitigen Guns n’ Roses Reanimationstournee, sondern um 28 Costumes, eine brilliante Band aus Liverpool, die heute Abend gegen 23.30 Uhr im Berliner Magnet Club spielt.
Der gute alte Sankt Burnster hatte nämlich von seiner Londoner Trendscoutess einen todsicheren Livetipp erhalten und reagierte prompt, indem er die ohnehin in Alemania weilenden Liverpoodles (danke für den Gag, Hans) ans Magnet vermittelte. Somit findet heute Abend quasi das erste Konzert unter meiner kulturellen Schirmherrschaft statt.
Die 28 Costumes ähneln in nicht unangenehmer Weise den Futureheads, allerdings ohne deren vertrackte Arrangements. Die Costumes sind punkiger, direkter in Humor und Ironie und auf der Bühne ein echtes Fundstück. Meine Lieblingsgazette, die Brits-Illu, der New Musical Express, schreibt ganz treffend: “28 Costumes have cemented themselves as a must-see”. Auch für Maximo Park Liebhaber, die’s gern ein bisschen selbstironischer haben, zu empfehlen.
Also rafft euch auf, es ist eh spielfrei heute und das Konzert (inkl. Dead Radar, NYC) kostet läppische zwei Euro für zwei Bands.
28 Costumes NME Review
28 Costumes Homepage mit Mp3 und Video
28 Costumes auf Myspace

6. Juli, 2006 um 09:22
[...] bei dieser Mannschaft. [...]
6. Juli, 2006 um 10:11
Na, mal gucken was die Planung heute Abend hergibt … schon alleine um Ihre Tätigkeit als kultureller Attaché dieses kleinen Vorortes von Deutschland zu supporten …
Hey und Freitag (spielfrei!) treten Freunde von mir mit ihrem neuesten Projekt ‘Soulbeach’ – skelettierter ruhiger Rock – im Lindenpark in Potsdam um 21.00 Uhr (€ 3,– für drei Bands) auf. Und das darf ich jetzt hier posten, weil in der gleichen Sekunde in der ich Deinen Tipp per eMail verschickt habe, der Tipp rein kam. ;-)
6. Juli, 2006 um 10:26
Genau, Creezy, spread the word. 28 Are The Shit!
6. Juli, 2006 um 12:17
Mann! 2€uren, dass nenn ich mal nen Schnäppchen! Rock´n´Roll!
6. Juli, 2006 um 13:06
Ich wohne verkehrt. Mambl.
6. Juli, 2006 um 13:24
Oder die spielen verkehrt. Wie mans dreht und wendelt:)
Jambl.
6. Juli, 2006 um 14:52
Schade, dass ausgerechnet heute! Weil billig isses ja. Und liest sich vielversprechend, die Ankündigung. Nächstes Mal.
6. Juli, 2006 um 15:17
So schnell wird es kein nächstes Mal geben. Hach, klingt das schön martialisch.
6. Juli, 2006 um 15:38
ich will wieder in die großstadt *heul*
2 euronen für ein konzi…
6. Juli, 2006 um 21:43
Geil, N.W.A. reunited!
[sorry, B. :)]
7. Juli, 2006 um 09:52
Boah, Kinnings, ihr habt aber derbe was verpasst gestern.
7. Juli, 2006 um 14:42
Ja. ;-(
27. Oktober, 2006 um 09:28
[...] Seit ich die bezaubernden 28 Costumes kennengelernt habe, sind meine Sinne besonders für Musik aus Liverpool geschärft. Nachdem ich durch die Cossies schon die ausgezeichneten VOO kennenlernen durfte, wiesen sie mich auch desöfteren auf HOT CLUB DE PARIS hin. Und von denen erschien jetzt gerade das Debüt “Drop Til It Pops” bei Cooperative Music. Und es ist eine wahrlich verspielte Angelegenheit geworden. Ähnlich den Futurheads und 28 Costumes opfern Hot Club gerne Geradlinigkeit für kopfloses Herumkurven in der Musikgeschichte. Die CD ist ein einziges buntes Musik gewordenes Wortspiel aus wahnwitzigen Gesangslinien und verknoteten Arrangements. Und bringen dabei das absolute Kunststück fertig, auch noch romantisch zu sein. [...]
12. Dezember, 2006 um 13:08
[...] Auf eher ungewohnt wettbewerbliches Terrain begab ich mich – inspiriert vom Drummer meines Vertrauens – im Juli mit folgendem skurrilen Preisausschreiben. Absurde Filmtitel und neue Blogger lernte ich dadurch kennen, wobei die wesentlich unglaublichere Bekanntschaft kurze Zeit später mit den Liverpool Lads von 28 Costumes stattfand, die sich seit dem von mir organisierten Konzert im Magnet aufgemacht haben, Deutschland zu erobern und zum Beispiel im Januar in Berlin sein werden oder auch als Support von Mia in unseren Landen unterwegs sind. Doch der Monat hatte noch ein weiteres musikalisches Highlight parat und dafür versetzte ich mich in die Rolle eines armschwingenden Rockrentners, der rüstig satt rostig ein paar meiner Lieblingsoldies nach Berlin zurückgebracht hat. [...]