Lobet den Herrn
Ich hab ja zumeist nicht so die Link- und Lobspendierhosen an, aber zu überfälligen Gelegenheiten mache ich gerne eine Ausnahme. Heute will ich einen wachen Geist mit langen Haaren und Bart loben, der schreibt, als wäre der Teufel hinter ihm her. Und das kann ich nur zu gut nachvollziehen, auch wenn ich grad gar keine Haare hab. Hands Down, Herr grimmiger Lobo!
Globalisierung ist eigentlich eine gute Sache, und sie zu verdammen, weil die herrschende Konzernkaste damit Unfug anstellt, ist so, als würde man gegen das Feuer sein, weil damit Urwald verbrannt wird.
(via MC, und eh schon ganz lang unter Beobachtung)
19. Juni, 2006 um 10:59
Der hat es mir auch angetan.
Also diese Textpassage, nicht der Oliba vom Lobo.
Wobei der auch gut ist, aber das sollte man als Hete ja nicht sagen.
20. Juni, 2006 um 11:51
auch hier klaffende bildungslücken:
“Die Globalisierungskritik (…) richtet sich nicht gegen das Phänomen der Globalisierung an sich, sondern die als neoliberal bezeichnete Ausprägung sowie den Kapitalismus…” laut Wikipedia.
20. Juni, 2006 um 13:11
Ich glaube, für die Pointe hat Herr Lobo diese Ungenauigkeit gerne riskiert. Zudem wissen viele Globalisierungsschreihälse den Unterschied doch selbst nicht genau.
Zudem: auf diesem Blog wird sowieso nie mit gefährlichem Halbwissen gegeizt:)