Wie es ist wenn man die Wahrheit kennt
Nun, es ist, wie wenn man weiß, wie das Wetter wird
Und es dann oft doch ganz entgegen aller Prognosen wütet
Es muss in mir ein Gespenst sein, ich kenn das schon
Aber es hat seine Eigenheiten, verspätet sich, verschläft
Oder ist oft schon Stunden vorher da.
Es ist die Wahrheit, ärgerlich, wunderlich und hammerhart.
Aber die Wahrheit, das Gespenst, lügt mir oft so frech ins Gesicht
Und meint dann lapidar: du kennst mich doch, ich bin nun mal so.
Ja, natürlich kenne ich sie. Rheuma hat sie manchmal.
Dann geht sie gebückt und ich erkenne sie kaum wieder.
25. Mai, 2006 um 15:45
hast du noch was von dem zeug?
25. Mai, 2006 um 17:51
Von der Wahrheit? Grade genug, min Jong.
25. Mai, 2006 um 17:57
Und die Lüge schreitet stolz einher.
25. Mai, 2006 um 19:07
Ja,ja, Herr Burnston,
die Wahrheit ist keine Fee und sie bückt sich leider nie freiwillig.
Aber was wollen Sie? Der Geist ist ein Skelett und fordert entsprechenden Tribut.
So gischtverkrümmt diese alte Vettel auch ihres Weges zieht…, sie wird Sie erkennen, auch wenn Sie sie übersehen!
25. Mai, 2006 um 19:14
Verwexeln Sie da nicht was, Herr Doktor? Ich bin in beiden Fächern Experte.
25. Mai, 2006 um 19:15
Ich meine natürlich Gicht und Gischt.
25. Mai, 2006 um 20:48
Aber, aber. Niemals erklären. Verwirrung stürzen!
25. Mai, 2006 um 20:55
…Rheuma halt!
25. Mai, 2006 um 23:18
Mein dialektal bedingter Sprachfehler scheint jetzt auch orthographisch durchzuschlagen…
Herr Burncent, ich plädiere für eine Korrekturfunktion, damit man aus solchen Alptreumen
schnell aufwachen kann…
26. Mai, 2006 um 01:12
Korrigiert wird niemals. Don’t look back.
Muss weg. Showgirls läuft im Fernsehen.
26. Mai, 2006 um 02:45
Ay ay Sir kidding
26. Mai, 2006 um 08:22
Die Wahrheit. Oder doch nur ein Gespenst in jedem von uns?
26. Mai, 2006 um 10:09
Das was wir für die Wahrheit halten. Aber wie Kid rät: Nicht zuviel erklären. Selbst ist der Text, mein lieber Sno*.
26. Mai, 2006 um 14:59
Ich schweige lieber still, ich möchte nichts erklären, was ich gar nicht erklären zu können geglaubt habe. Oder so. Bin verwirrt. Zuviel Regen, zuviel Magister.
26. Mai, 2006 um 18:00
Der Bazi in Berlin secht “min jung” – härrliesch!
Ist das wahr?
26. Mai, 2006 um 20:33
meine meinung: *wahrheit hat keinen dialekt, sie ist noch nicht mal dialektisch!.* gutes gedicht, burnster, gefällt mir :-)
26. Mai, 2006 um 22:46
Du kennst mich doch. Ich bin nun mal so.
Das ist das Geheimnis. So will sie geliebt werden. Muaßma eascht amoi kenna. Aber dann…