Die Kunst ein Mensch zu sein
Ouzo mit Wasser. In der Küche schnell eine kurzen Wodson Coke (=Wodka Cola). Vor dem Schließen der Haustür noch einen Schluck Chardonnay aus der Flasche. In der Kneipe auf Linie bleiben mit einer oder zwei Weißweinschorlen. Dann fliegend zu Gin Tonic wechseln und für unterwegs zum Club noch ein Becks. Im Club zwei, drei Wodson Red Bull, um nicht die Übersicht zu verlieren. Zwischendurch eine Runde Wodka für mich und die Freunde. Dann auf ein Bier und einen Plausch an die Theke. Noch ein paar Bier und dann gehts zum Döner, wo noch ein Jägermeister und ein Becks auftauchen. Zuhause noch ein Gutenachtbier aus dem Kühlschrank und einen Schluck Ouzo gegen den Dönergeschmack. Mittags aufstehen, in die Sonne, ins Café auf ein Pils. Und immer wieder ein kleines Zigarettchen zwischendurch.

Die Überschrift zu diesem Artikel entstand durch folgende Google Kombi: “Harald Juhnke Brian Wilson Getränke Liste”. Danke für den Tipp, Maff. Du hast Talent, sagt die One Man Blue Man Group
19. April, 2006 um 10:20
Genau. Froh zu sein bedarf es wenig.
19. April, 2006 um 10:24
Der Tot hat dich also aus seinen gierigen Klauen entlassen. Dann nutze deine zweite Chance und erlerne die Kunst ein Mensch zu sein. Die One Man Blue Man Group heisst dich herzlich willkommen.
19. April, 2006 um 10:29
“Heudenachtleudewasichbrauchschnaps”, sagte schon der gute Bo. Aber obige Mixture macht den Kopf so groß.
Und außerdem habe ich hier glaub´ ich “Bec_k´s” oder so gelesen. Muss hier wohl auch mal eine Woche fern bleiben! :)
19. April, 2006 um 10:33
Holstenfascho:)
19. April, 2006 um 10:39
Bier ist gut… sagt der Arzt!
19. April, 2006 um 11:10
wenn man sie dann ordentlich schütteln würd, wären sie ein interessanter cocktail
19. April, 2006 um 11:25
Du Burns, muß man sich eigentlich irgendwie Sorgen um dich machen?
19. April, 2006 um 11:28
Müssen muss man nicht, können kann man schon.
19. April, 2006 um 11:37
so ähnlich + sportzigaretten hören sich meine letzten WE´s auch immer irgendwie an…
19. April, 2006 um 11:46
Wie können Sie eigentlich Ouzo trinken, Herr Burnston? Das ist durch und durch widerliches Gesöff, und ich erzähle Ihnen gern beim Bier einmal meine widerlichste Ouzo-Geschichte, die ich niemals bloggen würde.
19. April, 2006 um 11:52
Ich bin ein alter Grieche. Hellenist noch dazu. Hell yeah.
19. April, 2006 um 13:09
Ist ja fast wie die Reise nach Petuschki.
19. April, 2006 um 13:12
Dem Kommentar kann ich nur mit hilflosem Schulterzucken begegnen. Klären Sie mich auf, Dale.
19. April, 2006 um 13:35
Tausche Wodson gegen J&B-Whiskey und ich bin dabei. Halleluja.
19. April, 2006 um 14:02
Der schönste Rausch aller Zeiten: Ein Poem von Wenedikt Jerofejew. Unbedingt lesen.
19. April, 2006 um 14:28
Hellenist aber eher mit Betonung auf “Hell”, oder?
19. April, 2006 um 14:58
Du hast’s geschnallt, Ole! Bei Burnster.de gibt’s keine versehentlichen Wortspielchen.
19. April, 2006 um 15:50
Manchmal habe auch ich meine hellen Momente. ;)
19. April, 2006 um 15:59
bin nicht so der künstlertyp.
19. April, 2006 um 16:09
The problem with the world is that everyone is a few drinks behind.
- Humphrey Bogart
19. April, 2006 um 16:35
Luv it! Danke, Miss KE.
19. April, 2006 um 16:56
Man kann noch soviel in sich rein schütten und bleibt doch trotzdem der gleiche Depp wie vorher. (empirisch erprobt vom Doktor persönlich)
19. April, 2006 um 17:15
Also bittschön, Herr Doktor, ich hab das eben bei Ihnen nachgelesen. Und muss sagen: Es wär auch traurig, wenn Sie von dem Bisserl in der langen Zeit einen Rausch gehabt hätten.
Trotzdem schönen Dank für die prima Idee der Dokumentation von Selbstversuchen on the edge of intoxication. Da krame ich doch gleich bis Ende Mai in meinen peinlichsten Erinnerungen und stelle eine grausliche Liste zusammen. Ihnen würd ich dafür gern Einen ausgeben, wenns recht ist.
19. April, 2006 um 17:23
Jederzeit gerne Herr Rationalstürmer! Ich geb dann auch einen zurück aus.
In Bezug auf die Tauglichkeit des Selbstversuches wurde mir neben der Pressbetankung, die Sie vorschlagen auch schon gedeutet ich müsste mich erst entsprechend “eintrinken” – schön und gut, allein mir fehlt dazu die Zeit…
19. April, 2006 um 18:35
EIn dankbares Thema, der Alkohol. Passend wie die Faust aufs Auge:
Bulit To Spill mit “Going Against Your Mind”. Läuft grade auf der Nordstrand PA.
19. April, 2006 um 23:16
Schade, habe eben erst entdeckt, dass du hier in Santiago warst. Ich lebe hier seit ein paar Jahren, komme ursprünglich aus Berlin. Tja, wenn es dich noch mal hierher (oder nach Recoleta, die endgültige Variante) verschlagen sollte, hoffe ich, davor rechtzeitig zu erfahren.
S.
19. April, 2006 um 23:41
Wowee! Wie großartig! Ich habe Leser in Santiago De Chile. Beim nächsten Mal bitte ich zu Tisch in Larrista oder Providencia. Freut mich, Sandra.
20. April, 2006 um 09:45
Geschätzter Herr Burnster,
in meiner nunmehr fast zweijährigen Zwangstrockendockzeit habe ich nicht aufgehört mit dem Sudelphilosophen Schopenhauer laut zu seufzen: “Ach, jenseits der Bouteille, wie viel ist nicht da!”
Die Suche hört nie auf…!
20. April, 2006 um 12:38
Sie armer Kerl!
20. April, 2006 um 13:09
Herr Dr. Sno*, das find ich höchst anständig von Ihnen und werde mich also im Mai erkenntlich zeigen.
Hmm, und wie tragisch, liebe Sandra, bester Brenner. Und unheimlich. Ich hab meine Sandra in Santiago sozusagen auch verpasst und musste zu früh zurück. Das war allerdings eine Tochter des Landes.
20. April, 2006 um 21:45
Randnotiz: I hab ma heit zum Abendessen a Flasch’n Cachaca kafft. Mehr sog i ned.
7. Dezember, 2006 um 15:00
[...] Wer schon immer wissen wollte, wie ich meine Freizeit verbringe, für den plauderte ich endlich mal so richtig aus dem Nähkästchen. Wer dagegen wissen wollte, wie die Burns-Verschwörung endete, wurde hier mit einem netten kleinen Splatterfinale bedient. Eines meiner Lieblingsthemen, das langsame und süße Siechtum in der Großstadt deiner Wahl handelte ich dann als nächstesab, bevor mein Blog wieder die liebliche Duftnote heiterer Betriebsunfälle aus dem Berliner Nachtleben annahm. Die freie übersetzung meiner Lieblingsballade 2006 (schon 2005 erschienen) bildete den Abschluss eines mehr oder minder ereignisreichen Aprils. [...]