Cash as Cash can
Herr Phoenix war mir zu oft breit in dem Film. Frau Witherspoon war zweifelsfrei makellos. Die Geschichte war mir zu fad, aber die schrieb ja bekanntlich auch das Leben. Die Musik war authentisch und hochspaßig und der King war auch dabei. Summa summarum ein zufriedenstellender Kinoabend und Grund genug, noch zwei, drei Bier im Schwarzsauer aufzuexen und dabei ein bisschen mit Tim über die Frauen zu plaudern und sich ausnahmsweise mal mit einem schönen Tagesresümee in die Falle zu betten (vgl. ins Bett fallen):
“If something has to change then it always does.” (Editors – Bullets)

9. Februar, 2006 um 10:58
“die geschichte war mir zu fad” – no way, monsieur burnetto! also ein schockgefrosteter vater, dessen sohn ein halbes leben lang auf ein zeichen der anerkennung warten muss, der langsame aufstieg, die veilen rückschläge, die erste ehe mit all den missverständnissen, die begegnung der beiden, füreinander bestimmten im café, das lange warten auf eine gemeinsame zeit – das war ihnen zu fad? johnny cash & june carter wollten mit dem filmvor allem ihre liebesgeschichte erzählen, das ist überliefert. aber im grunde haben sie den film ja doch gern gesehen, oder?
9. Februar, 2006 um 11:13
Im Grunde ja. Aber biografische Irrungen und Vaterkonflikte haben mich noch nie wirklich hinterm Ofen hervor gelockt. Zudem hab ich die Biografie schon vorher gelesen. Die Überraschungsmomente blieben also aus. Kein Spitzenfilm, auf keinen Fall. Aber ein sehenswerter.
9. Februar, 2006 um 13:17
spitzenfilme, die sie in 2006 bereits gesehen haben?
9. Februar, 2006 um 14:13
Der Phoenix war dir zu oft breit? Ich staune!
9. Februar, 2006 um 14:13
Mein Senf bleibt bis auf Weiteres im Keller. Den geb ich erst ab, wenn ich mitreden kann und gesehen habe…
9. Februar, 2006 um 14:13
Johnny Cash ist eben nicht Blixa Bargeld.
9. Februar, 2006 um 14:14
@kein einzelfall: Kein schlechtes Saatgut bei Herrn Cash?
9. Februar, 2006 um 14:15
an Frl. Fuchs: WTL war mein erster Kinofilm in diesem Jahr.
Auf DVD hab ich mich vor “Oldboy” geekelt. Wirklich ein durch und durch enervierender Film. Fremdgeschämt habe ich mich für “Mr. und Mrs Smith2 und “Die Insel” und “Charlie und die Schokoladenfabrik” hat die geilsten Umpalumpa Musicalsongs der Saison.
an Neo-Bazi: breit bin ich selbst, muss ich ja nicht auch noch im Kino sehen.
9. Februar, 2006 um 16:12
Saugeil, Deine Pics ziehen sich wie ein roter Faden durch Dein Blog…
Wg. Frau Witherspoon: Kannste haben. Hab´ ich Dir ja schonmal gesagt! :)
9. Februar, 2006 um 16:19
Lieber Herr Burnster, mit Interesse – nicht nur in meiner Inkarnation als Musikjournalist – höre ich an anderer Stelle im Web von Ihren Band-Aktivitäten. Hiermit möchte ich Sie bitten, mich auf dem Laufenden zu halten. Vor allem Konzerttermine in Hamburg stoßen bei mir auf gesteigertes Interesse. Vielen Dank.
9. Februar, 2006 um 16:23
Okay, lieber Herr Matt Wagner. Das vermerke ich gerne. Momentan ist nichts in Planung, aber der Planwagen kommt wieder ins Rollen. Versprochen!
9. Februar, 2006 um 20:49
Eigentlich habe ich den Film auf der To-Watch-Liste. Sie verunsichern mich aber gerade. Und mir fällt ein, dass ich auch den hochgelobten Ray-Charles-Film seinerzeit nicht so viel abgewinnen konnte. Vielleicht doch lieber warten, bis die DVD bei 2001 verscherbelt wird …
9. Februar, 2006 um 22:31
Mit dem Ray Film gings mir eben genauso. Dennoch muss ich empfehlen, die sehr guten musikalischen Darbietungen auf einer großen Leinwand zu rezipieren. Mehr Bass, mehr Gefühl, wie wir Musiker zu sagen pflegen.
10. Februar, 2006 um 09:05
Wir brauchen Bass, Bass, wir brauchen Bass…
10. Februar, 2006 um 09:08
so gestern endlich gesehen. stimme ihrem fazit zu. der film kam leider nicht ohne ein paar laengen aus. aber die leistung von Joaquin war doch sehr sehr ordentlich. und die von reese-beesy auch, aber die koennen sie trotzdem weiter alleine anschmachten (was sagt heike eigentlich dazu?).
16. Februar, 2006 um 16:29
Zum Foddo:
SInd das die alten Singerwerke in Karlsruhe wo heute web.de drinne ist?