Punkcore
Auf dem Weihnachtsmarkt für arrivierte Handschuhkäufer und Yogitee- statt Glühweintrinker vernehme ich folgende Durchsage:
“Der Erlös der Versteigerung kommt der Punkcore Suppenküche zu Gute.”
Und ich denke noch: Fein, das ist ja mal ein innovatives Spendenkonzept. Und das auf dem schicklichen Kollwitzmarkt.
Als ich schon längst bei meinem Hummus/Schawarma Teller in der warmen Sphinx sitze, fällt mir auf, dass Punkcore phonetisch identisch mit Pankow bzw. Pankower ist und schon bin ich um eine Sensation ärmer, aber immer noch um eine Anekdote reicher.

19. Dezember, 2005 um 00:05
Zu meiner Berliner Zeit habe ich das W am Ende mancher Ortsnamen immer aus purer Bosheit mitgesprochen. Da kommen dann auch keine Verwechslungen zustande.
Was wurde denn versteigert? Die Jacke, die Sie auf dem Photo tragen?
19. Dezember, 2005 um 00:09
Es wurden Christbäume versteigert. Lustig, dass man nicht einmal argwöhnt, wenn jemand zu Gunsten von Punkcore versteigert. Nicht in Berlin.
Das bin nicht ich auf dem Photo. Das ist der Typ aus der Punkcore Suppenküche. So ein Abgerissener halt.
19. Dezember, 2005 um 00:40
Christbäume sind doch diese Teile, an die man den Messias nagelt, oder?
19. Dezember, 2005 um 00:46
Für Punkcore sammeln wär doch mal was. Besser definitiv als für einen Pan
flötenchor sammeln. ;)19. Dezember, 2005 um 02:07
Liebe ZAF, es liegt Ihnen leider eine Fehlinformation vor. Die Vorrichtung, an der man den sogenannten Jesus von Nazareth angebracht hat, nennt sich:”Bretter die die Welt bedeuten.”
Zu finden zumeist auf Bergen, z.B. Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Underberg etc.
19. Dezember, 2005 um 05:20
Süd-Nord-Gefälle bei Christkindelmäkten
Während der geschätzte Kollege Herr Burnster im vorweihnachtlichen Berlin mit Humus und Schwamm , was nicht besonders nahrhaft klingt, darben muß, wird der Münchner Christkindelmarktbesucher an der Münchner Freiheit mit “Heißem BischofR…
19. Dezember, 2005 um 07:46
Mit Brettern kenne ich mich aus. Die habe ich massenhaft vorm Kopf. Falls Sie mal eines brauchen sollten, sagen Sie Bescheid, Herr Burnster!
19. Dezember, 2005 um 09:42
blasphemisten! blasphemisten!!! wenn das der liebe gott hört!!!! (aber der hört ja sonst auch nicht zu.) weiter gottlästern!
19. Dezember, 2005 um 10:17
Herr Z.A.F., die Wahrheit ist grauslich, aber ich habe heut Nacht von Ihnen geträumt. Sie waren Redaktionsleiter eines metakritischen Blogmagazins in Berlin. Sie drohten mir mit Verriss. Da sehen Sie, was Sie anrichten mit ihrer kritischen Berichterstattung.
19. Dezember, 2005 um 10:53
Ich glaube, Sie haben da was an Ihrem Punkohr…
19. Dezember, 2005 um 13:43
Interessant wäre ja auch zu wissen, was in einer Punkcore Suppenküche ausser Bier noch kredenzt würde….
19. Dezember, 2005 um 14:10
Jetzt bekomme ich noch die Schuld, wenn Sie irgendwelche Drogen konsumieren oder einfach nur schlecht essen und dann schlecht träumen. Also das geht nun zu weit, Herr Burnster. Aber fragen Sie mal Herrn Neo-Bazi, der analysiert sicher gern Ihren Traum. Bei mir hat er das auch mal im Blog gemacht als ich von Platten, Laster voller Sojasprossen und einer Küchenparty geträumt hatte.
Und was heißt hier metakritisch? Gibt es auch ortho- und parakritisch? Wenn Sie mal was mit Chemie zu tun gehabt haben, könnten Sie den Witz auch verstehen. Sonst bitte überspringen.
19. Dezember, 2005 um 15:34
Kennst Du den Üffes von der Frau Nuf?
However – ich muss unbdingt mal wieder “arriviert” schreiben.
Arriviert.
19. Dezember, 2005 um 16:38
ich mach jetzt hier mal PC (analoge akronyme, auch nicht schlecht): damit du weisst, wofuer du nicht gegessen, aeh gespendet hast: pankower suppenkueche von den franziskanern. auch so kuttentraeger wie du ;-)
19. Dezember, 2005 um 17:24
Üffes war gestern morgen noch Brunchthema und der ehemalige Klassenkamerad eines Bekannten, den selbst seine Eltern trotz korrekter Schreibweise sogar “Öffes” nannten, da sie dachten, man spräche das so.
19. Dezember, 2005 um 22:32
burnie, i like your weihnachtsdeko – getting a bit romantic…auf meine alten tage ;)
19. Dezember, 2005 um 23:50
niedliche Geschichte *g*
Ich bin dieses Jahr Weihnachtsmarktmuffel. War nur mal kurz am Opernpalais… Viel zu voll! Da muss man den Glühwein am besten in einem Schluck hinterkippen damit er nicht auf der Jacke endet. Dies zieht eine verbrannte Zunge inklusive angebranntem Gaumen nach sich, sodass alles leckere Essen umsonst ist.
20. Dezember, 2005 um 05:55
[...] Während der geschätzte Kollege Herr Burnster im vorweihnachtlichen Berlin mit Humus und Schwamm, was nicht besonders nahrhaft klingt, darben muß, wird der Münchner Christkindelmarktbesucher an der Münchner Freiheit mit “Heißem Bischof” und “Sizilianischer Bratwurst” bei Laune gehalten. [...]
29. Dezember, 2005 um 13:48
Sehr lustig. Wenn bei mir der Groschen fällt, dann allerdings nie durch eigenständiges Denken sondern durch freundliche Hinweise. Von daher: Hut ab …!