Zentraler Omnibus Bahnhof Berlin
Wir sind auf der Reise zu den klitzkleinen Städten aus Asche. Ich schlag dir in die Fresse, ich zerbrech dir deine Brille.
Ich höre grade, dass die Hölle heute Frost meldet. Der liebe Gott hat angerufen und gemeint, hey Burns, besorg dir lieber mal einen Pullover. Und wir sitzen da und trinken Coca Cola und ich fühle wie es meinen Hals hinunter rinnt. Auf den Straßen zu den kleinen Städten aus Asche.
Ich kleide mich ganz in Plastik und schüttle die Hände der Massen. Weiß jemand wie man hier wegkommt? Weiß das jemand? Ich habe mein T-Shirt an, auf dem steht: “Die Welt ist mein Aschenbecher”. Unsere Herzen befördern nur noch Staub durch unsere Venen und wir sind längst ergraut.
Auf den Straßen hin zu den kleinen Städten aus Asche werde ich mich hinlegen. Dorthin wo sie dich mit Sirup überzogen haben. Weiß jemand wie man hier wegkommt? Weiß das jemand?
(frei übersetzt nach Modest Mouse “Tiny Cities Made Of Ashes”. Kongenial interpretiert und entnoisifiziert von Sun Kil Moon auf dem Album “Tiny Cities”)

1. Dezember, 2005 um 15:32
Also, so’n verkehrter Jamaikaner hat jeden letzten Groschen mit seinem Betrug gemopst, aber es war wert, von seinen Taschenspielertricks zu lernen. Schlechte Nachrrichten kommen – doch kümmer Dich nen Dreck drum, wenn sie landen! Gute Neuigkeiten werden in allen Plänen Haken schlagen. Beide wurden wir exakt am selben Tag gefeuert. Und wir werden weitertreiben – gute Neuigkeiten sind unterwegs!
Großes Kino, Beinahemedienpartner! Haargenau den gleichen Song wollte ich erst auch machen, letzte Woche, hab mich dann aber spontan doch für ADTIs “Napoleon Solo” entschieden. ;) Abgefahren…
1. Dezember, 2005 um 15:33
Von der Sun Kil Moon-Platte kenn ich bislang nur zwei Stücke, die sind aber famos!
1. Dezember, 2005 um 15:39
Das ist allerdings ein faminoser Zufall, mein lieber Ole. Deine brilliantiösen Übersetzungen lösen auch immer wieder meine Lust am Interpretieren aus. Zum Themenkreis Sun Kil Moon muss ich auch dringend den Vorgänger “Ghosts Of The Great Highway” an dein Herz legen. Und als Fleißarbeit ein bisschen Red House Painters.
1. Dezember, 2005 um 15:57
Fleiß muss sein und darf es in diesen Fällen auch sehr gern, weil zurecht!
Momentan muss ich leider nur sparen. Habe vorhin ausgerechnet, dass ich seit dem ersten Januar dieses Jahres 129 Alben-Neuzugänge verzeichnet habe (nur Originale!) und davon immerhin etwa 40 selbst gekauft habe… ich hab grad erst ein neues CD-Regal gekauft und brauche schon wieder eins. :)
1. Dezember, 2005 um 16:04
Ich als Industrierepräsentant rate dir auch weiterhin, dein Geld für CDs zu verpulvern. Braver Junge.
1. Dezember, 2005 um 16:31
sich bemustern lassen ist meine inzwischen favorisierte Variante. :)
1. Dezember, 2005 um 17:31
sieh an, Sun Kil Moon auf dem weg nach aschersleben
1. Dezember, 2005 um 17:49
großartiger text. die mehr als normalo-wörter brille, aschenbecher und sirup s o einzusetzen, ist anbetungswürdig. songtexte sind doch die wahren herausforderungen im nirvana der vielschwätzerei.
1. Dezember, 2005 um 18:28
Oh welch Einsicht, Frl. Fuchs. Der Künstler fühlt sich verstanden, glaube ich.
2. Dezember, 2005 um 12:26
Aber Byurn, das gehört doch zum Handwerkszeug jedes Gizzlemizzlers: Do not beat Brillenträger!
Freu´ mich auf die Pole-Position Pool-Liege am Nordstrand.
2. Dezember, 2005 um 14:57
So noone is supposed to beat me! :)
3. Dezember, 2005 um 02:02
Was Du meinst heißt Asch¹ und liegt im äußersten Nordwesten von Tschechien.
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¹ gibt auch eine politisch korrekte Buchstabierung in reinem Tschechisch – mit Buchstaben, die auf meiner Tastatur leider nicht im entferntesten vorkommen