Blast From The Past: Der Japs
“Burny, wegen dir bekomm ich noch mal einen Herzkasperl, fahr sofort rechts ran”, keuchte Japs, der Fahrlehrer.
“Dann stress dich halt nicht so hinein und mach mich nicht so nervös.” entgegegnete ich ungehalten.
“Du Rotzlöffel, morgen gleich ruf ich deinen Vater an.” bellte mich der Zweitbremser an.
“Viel Spaß, Japs. Der wird begeistert sein, wenn du ihn im Büro mit dem Scheiß belästigst. Außerdem verdienst du doch an deinem schlechten Fahrunterricht, du Stundenschinder.”
Oh je, das war eine teure Führerscheinausbildung und beim Japs (sprich: Tschabs) hab ich sie auch gar nicht vollendet. Der hat mich nämlich nach der ersten vergeigten Prüfung rausgeschmissen. Fahrlehrer spuckt selbst die Hölle wieder aus.
28. September, 2005 um 10:46
ich bezeugte vor kurzem im berliner straßenverkehr ein leibhaftiges paradoxon: eine fahrlehrerin mit kopftuch. sehr gelacht.
28. September, 2005 um 11:53
und…wieviele Prüfungsversuche folgten dann?
28. September, 2005 um 12:05
Noch zwei. Alle guten Dinge waren dann – wie so oft- drei.
28. September, 2005 um 12:25
Übler Kopfsturz, komplizierte Fahrschulkarriere… der Weg zur eigenen Fahrerlaubnis scheint hart und steinig gewesen zu sein bei Dir… einmal bin ich immerhin auch durchgefallen. Nahezu ausschließlich wegen – in den Augen des nörgelsüchtigen Prüfers – mangelhaftem Einsatz der Scheibenwischer – nicht wegen fehlerhaftem Verhalten im Verkehr oder grobmotorischem Einparken. Dazu in Bälde wahrscheinlich Näheres in Absurdistan. :)
28. September, 2005 um 12:57
mein fahrlehrer hat mich 1978 vor den versammelten fahrschülern gelobt, wie umsichtig ich fahre.
ich bin nie wieder
hingegangen.
28. September, 2005 um 13:02
gott sei dank hatte mein onkel eine fahrschule. ich konnte kaum vorwärts fahren, habe den schein aber trotzdem gekriegt. auf diese weise ist mein onkel mich elegant und schnell losgeworden. nicht so ruppig wie bei dir.
28. September, 2005 um 13:24
Ole: mein erstes Durchfallen war wegen rückwärts seitwärts Einparken. Hat zu lange gedauert. Lächerlich. Beim zweiten Mal hatten sie irgendwo die Vorfahrt geändert und ich als Gewohnheitstier bin drauf reingefallen. Beim dritten Mal war ich dann schon sehr fit.
500: Recht so. Eine Unverfrorenheit.
Bitts: Du Glückskeks, äh -pilz.
28. September, 2005 um 13:34
naja…die wollen halt ein bisschen Geld verdienen. Ich hatte Glück und bin beim ersten Mal durchgekommen (und dass auf den Strassen Berlins)…aber zu behaupten, dass ich danach fahren konnte…*no comment*
28. September, 2005 um 13:54
kann ich nicht mitreden irgendwie… mein Fahrlehrer prognostizierte mir eine maximale Lehrzeit in Mindestdauer… und so wars auch.
28. September, 2005 um 13:57
Ich fass´ es nicht, Burns: MC brauchte auch drei Versuche! Das sind später die BESTEN Fahrer. Hatte zunächst ´ne Fahrlehrerin, die hat mich auch rausgeschmissen. Blöde Kuh!
Erste Scheitern: Rote Ampel [sic!]
Zweites Scheitern: Stehenbleiben vor [sic!] dem Beschleunigungsstreifen PLUS 1x rechts vor links nicht beachtet.
3 Riesen hat mich der Spaß insgesamt gekostet!
28. September, 2005 um 14:12
Die Allergeilsten haben also noch was gemeinsam!
28. September, 2005 um 16:28
Das Pack aus der Stadt…
Mensch Jungs! Sowas geht doch nich!
28. September, 2005 um 17:23
die linke sau wollte mich bei der prüfung verschaukeln. dem hab ichs aber gegeben….
28. September, 2005 um 18:22
Detail, Frau Frank. Details.
28. September, 2005 um 18:58
MC: beste Fahrer *lol* Orientierung war wohl nicht gefragt, hm?
28. September, 2005 um 22:16
Ich hab’s *Frauenbonus* auf’s erste Mal geschafft. Wobei ich mich selber durchfallen hätte lassen, hundertprozentig. Ich hab das damals sogar gesagt, zum Prüfer. “Das war wohl nix.” Er: “Na, probieren Sie’S halt noch einmal.” Rückwärts einparken… was für ein Witz. Es waren insgesamt drei Versuche, und ich packte dessen Geduld und Freundlichkeit nicht ganz… Heute kann ich’s aber, das Autofahren, das man ohnehin nur learning by doing lernt. Hundertausende Kilometer heruntergeradelt und in einem Wiener Bezirk wohnend, wo die Parklücken so klein sind, daß nicht einmal ein Smart drin Platz hat… Ach, aber dieses Gefühl, “den Schein” in den Händen zu halten! ;-)
28. September, 2005 um 22:18
Ich kriege immer eine Gänsehautentzündung bei dem Begriff FÜHRERschein. Werde erst die Prüfung ablegen wenn der Begriff Fahrerlaubnis in Boitschland Fuß gefasst hat.
28. September, 2005 um 23:06
Opa machte den Lappen mit 29, vorher 1. zu jung 2. keine Kohle 3. keine Zeit 4. Oma hatte einen Lappen mit Auto.
1. Versuch (in Hamburg) erfolgreich, billigste Fahrschule in Wandsbek (Renner), jedoch:
1. Fahrstunde: Treffpunkt verpaßt (falscher U-Bahn Ausgang, keiner kam)
2. Fahrstunde: Frontscheibe geplatz wg. Überspannung, Fahrlehrer sehr blaß
3. Fahrstunde: Peterwagen mit Blaulicht und Martinshorn hinter mir in schmaler Einbahnstraße, beidseitig zugeparkt. Fahre 80 bis 100, Fahrlehrer noch blasser.
Ende gut, alles gut.
Im Urlaub nur alte Schrottkübel, von Neffen geliehen. Erstes eigenes mit 53 (blauer Polo). Keine Fahrpraxis, deshalb Job als Kurierfahrer. BIS HEUTE UNFALLFREI!
29. September, 2005 um 09:37
Hey Mika, kennste das Sprichwort? Führer werden ist nicht schwer, Führerschein dagegen sehr.
Bazi: Ich erblasse vor Neid.
Julia: Da wird’s der Augenaufschlag schon wieder gerichtet haben, gell?
29. September, 2005 um 10:29
*lacht laut* … 1:0 für brittbee würde ich mal sagen ;-)
29. September, 2005 um 19:26
Da kann ich kontern: Führer zu sein bedarf es wenig, doch wer Führerschein hat, der ist ein König.