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Blast From The Past: Der Japs

“Burny, wegen dir bekomm ich noch mal einen Herzkasperl, fahr sofort rechts ran”, keuchte Japs, der Fahrlehrer.
“Dann stress dich halt nicht so hinein und mach mich nicht so nervös.” entgegegnete ich ungehalten.
“Du Rotzlöffel, morgen gleich ruf ich deinen Vater an.” bellte mich der Zweitbremser an.
“Viel Spaß, Japs. Der wird begeistert sein, wenn du ihn im Büro mit dem Scheiß belästigst. Außerdem verdienst du doch an deinem schlechten Fahrunterricht, du Stundenschinder.”

Oh je, das war eine teure Führerscheinausbildung und beim Japs (sprich: Tschabs) hab ich sie auch gar nicht vollendet. Der hat mich nämlich nach der ersten vergeigten Prüfung rausgeschmissen. Fahrlehrer spuckt selbst die Hölle wieder aus.

21 haben herzlich gelacht bei “Blast From The Past: Der Japs”

  1. glamourdick sagt an:

    ich bezeugte vor kurzem im berliner straßenverkehr ein leibhaftiges paradoxon: eine fahrlehrerin mit kopftuch. sehr gelacht.

  2. dolce vita sagt an:

    und…wieviele Prüfungsversuche folgten dann?

  3. burnster sagt an:

    Noch zwei. Alle guten Dinge waren dann – wie so oft- drei.

  4. Ole sagt an:

    Übler Kopfsturz, komplizierte Fahrschulkarriere… der Weg zur eigenen Fahrerlaubnis scheint hart und steinig gewesen zu sein bei Dir… einmal bin ich immerhin auch durchgefallen. Nahezu ausschließlich wegen – in den Augen des nörgelsüchtigen Prüfers – mangelhaftem Einsatz der Scheibenwischer – nicht wegen fehlerhaftem Verhalten im Verkehr oder grobmotorischem Einparken. Dazu in Bälde wahrscheinlich Näheres in Absurdistan. :)

  5. 500beine sagt an:

    mein fahrlehrer hat mich 1978 vor den versammelten fahrschülern gelobt, wie umsichtig ich fahre.
    ich bin nie wieder
    hingegangen.

  6. bittersweet choc sagt an:

    gott sei dank hatte mein onkel eine fahrschule. ich konnte kaum vorwärts fahren, habe den schein aber trotzdem gekriegt. auf diese weise ist mein onkel mich elegant und schnell losgeworden. nicht so ruppig wie bei dir.

  7. burnster sagt an:

    Ole: mein erstes Durchfallen war wegen rückwärts seitwärts Einparken. Hat zu lange gedauert. Lächerlich. Beim zweiten Mal hatten sie irgendwo die Vorfahrt geändert und ich als Gewohnheitstier bin drauf reingefallen. Beim dritten Mal war ich dann schon sehr fit.

    500: Recht so. Eine Unverfrorenheit.

    Bitts: Du Glückskeks, äh -pilz.

  8. dolce vita sagt an:

    naja…die wollen halt ein bisschen Geld verdienen. Ich hatte Glück und bin beim ersten Mal durchgekommen (und dass auf den Strassen Berlins)…aber zu behaupten, dass ich danach fahren konnte…*no comment*

  9. schroeder sagt an:

    kann ich nicht mitreden irgendwie… mein Fahrlehrer prognostizierte mir eine maximale Lehrzeit in Mindestdauer… und so wars auch.

  10. MC Winkel sagt an:

    Ich fass´ es nicht, Burns: MC brauchte auch drei Versuche! Das sind später die BESTEN Fahrer. Hatte zunächst ´ne Fahrlehrerin, die hat mich auch rausgeschmissen. Blöde Kuh!

    Erste Scheitern: Rote Ampel [sic!]
    Zweites Scheitern: Stehenbleiben vor [sic!] dem Beschleunigungsstreifen PLUS 1x rechts vor links nicht beachtet.

    3 Riesen hat mich der Spaß insgesamt gekostet!

  11. burnster sagt an:

    Die Allergeilsten haben also noch was gemeinsam!

  12. Vincent Milord sagt an:

    Das Pack aus der Stadt…
    Mensch Jungs! Sowas geht doch nich!

  13. fraufrank sagt an:

    die linke sau wollte mich bei der prüfung verschaukeln. dem hab ichs aber gegeben….

  14. burnster sagt an:

    Detail, Frau Frank. Details.

  15. brittbee sagt an:

    MC: beste Fahrer *lol* Orientierung war wohl nicht gefragt, hm?

  16. dieJulia sagt an:

    Ich hab’s *Frauenbonus* auf’s erste Mal geschafft. Wobei ich mich selber durchfallen hätte lassen, hundertprozentig. Ich hab das damals sogar gesagt, zum Prüfer. “Das war wohl nix.” Er: “Na, probieren Sie’S halt noch einmal.” Rückwärts einparken… was für ein Witz. Es waren insgesamt drei Versuche, und ich packte dessen Geduld und Freundlichkeit nicht ganz… Heute kann ich’s aber, das Autofahren, das man ohnehin nur learning by doing lernt. Hundertausende Kilometer heruntergeradelt und in einem Wiener Bezirk wohnend, wo die Parklücken so klein sind, daß nicht einmal ein Smart drin Platz hat… Ach, aber dieses Gefühl, “den Schein” in den Händen zu halten! ;-)

  17. mika sagt an:

    Ich kriege immer eine Gänsehautentzündung bei dem Begriff FÜHRERschein. Werde erst die Prüfung ablegen wenn der Begriff Fahrerlaubnis in Boitschland Fuß gefasst hat.

  18. Neo-Bazi sagt an:

    Opa machte den Lappen mit 29, vorher 1. zu jung 2. keine Kohle 3. keine Zeit 4. Oma hatte einen Lappen mit Auto.
    1. Versuch (in Hamburg) erfolgreich, billigste Fahrschule in Wandsbek (Renner), jedoch:

    1. Fahrstunde: Treffpunkt verpaßt (falscher U-Bahn Ausgang, keiner kam)
    2. Fahrstunde: Frontscheibe geplatz wg. Überspannung, Fahrlehrer sehr blaß
    3. Fahrstunde: Peterwagen mit Blaulicht und Martinshorn hinter mir in schmaler Einbahnstraße, beidseitig zugeparkt. Fahre 80 bis 100, Fahrlehrer noch blasser.
    Ende gut, alles gut.

    Im Urlaub nur alte Schrottkübel, von Neffen geliehen. Erstes eigenes mit 53 (blauer Polo). Keine Fahrpraxis, deshalb Job als Kurierfahrer. BIS HEUTE UNFALLFREI!

  19. burnster sagt an:

    Hey Mika, kennste das Sprichwort? Führer werden ist nicht schwer, Führerschein dagegen sehr.

    Bazi: Ich erblasse vor Neid.

    Julia: Da wird’s der Augenaufschlag schon wieder gerichtet haben, gell?

  20. blanca sagt an:

    *lacht laut* … 1:0 für brittbee würde ich mal sagen ;-)

  21. mika sagt an:

    Da kann ich kontern: Führer zu sein bedarf es wenig, doch wer Führerschein hat, der ist ein König.

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