Ein lumpenreiner Zwiebelfisch
Der heutige Zwiebelfisch lässt mich leicht erschauern. Wieviele falsche Redewendungen musste ich schon auf meinem sprachlichen Lebensweg ausmerzen? Viele erst in einem peinlich späten Alter. Die letzte mir bekannte Korrektur fand vorletzten Sommer statt, als ich beim Fußball schauen mit Waldo und Dirkster begeistert von einem “lumpenreinen Hattrick” sprach und auf entgeisterte Freunde stieß, die mir mit “lupenreiner Hattrick” die korrekte Version für immer einimpften. Hier sind zwei weitere Beispiele aus früheren Lebensjahren (offensichtlich hatte es was mit obst oder gemüse zu tun):
Ich: unter ferner Oliven; richtig: unter ferner liefen
Ich: an und Pfirsich; richtig: an und für sich
Ein Kunststück ist, zwei richtige Redewendungen unglücklich aneinander zu reihen. Das können nur Fußballer.
Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief’s ganz flüssig. (Paul Breitner)
Bei so einem Spiel muß man die Hosen runterlassen und sein wahres Gesicht zeigen. (Alexander Strehmel)
27. April, 2005 um 17:16
Suabere Arbeit Gwampi, hab brav alles nachgelesen und denke immer noch, dass Du großspurig und artig bist.
Wir sehen uns morgen on stage!
Deine Gwampermapperl
27. April, 2005 um 23:24
Im Zusammenhang: Ist “Gwampermapperl” bitte lumpenreines Deutsch? Ich bitte um Übersetzung ins Preussische!!!
28. April, 2005 um 09:28
da gibts keine übersetzung, meine schwester pflegt einen idiolekt, der sich nur einer gewissen zielgruppe (nämlich mir) erschließt!